Zu wenig Zeit.

Echt jetzt. Viel zu wenig Zeit hat so ein Tag. Da hilft es auch überhaupt nichts, dass mein Körper der Meinung ist seit etwa einer Woche jeden!!! Morgen um 5:32 Uhr wach zu werden und auf Klo zu müssen. Wenn ich um 3 dann doch mal eingeschlafen bin. ;) Nein… hilft nicht. Denn ich werde um die Zeit sicherlich nicht aufstehen und in den Tag starten. 2,5 Stunden sind auch mir zu wenig.

Also ist man von der “Störung” beim Durchschlafen ein wenig gerädert und schläft bis 10 noch mal… braucht dann 2 Stunden um einigermaßen klar zu kommen (aber ich frühstücke jetzt jeden Tag!!! Jawohl!!!) und dann ist man plötzlich unterwegs. Kommt wieder… schaut Fußball. Erledigt alles mögliche noch nebenher… harkt brav eine Liste ab, um dann nach dem zweiten Spiel zu sehen: Huch… halb zwölf. Und irgendwie bist du auch müde… aber wenn du jetzt ins Bett gehst… dann bist du möglicherweise um 4:30 Uhr wach. oder 3:30 Uhr! Keine Option. Wach bleiben bis um 1. Bei Domian selig einschlafen… oder eben noch ne halbe Ewigkeit hin und her wälzen weil sich der Rücken seit Montag wie Muskelkater anfühlt… Spannend. 

Aber eigentlich… gäbe es nach wie vor… so viel zu erzählen. So viel zu machen. Und ja… vllt. merkt man es… die Resignation ist ein wenig gewichen… beschränkt sich nur noch auf mein Menschenbild… und hat dem Tatendrang Platz gemacht. ;)

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8 Gedanken zu “Zu wenig Zeit.

  1. Ich bin mir nicht sicher ob du es hören willst, aber das gute ist: Wenn du keine Lust mehr hast es zu lesen, kannst du mich ja einfach wegblicken ;)

    Aber so wie du dein Schlafverhalten beschreibst, ist das keine sinnvolle Schlafhygiene. Wenn du Lust und Motivation dazu hast, habe ich einen Vorschlag für dich.

    Nimm dir 2-3 Wochen Zeit (eher 3) und geh jeden Abend spätestens dann ins Bett wenns dunkel ist. Jetzt im Sommer dürfte das so um 21/22 Uhr sein. Nimm dir im Bett noch eine halbe stunde zeit (aber nicht mehr!) und mache irgendwas auch nicht-elektronischen Geräte (Zauberwürfel lösen, lesen, bisschen Musik hören). Versuche zu schlafen. Wenn du nachts wach wirst: Steh auf beschäftige dich kurzzeitig. Lies was, Putze was. Aber auch hier: Kein Laptop, kein Fernseher, keine Spielkonsole. Wenn dein Schlafverhalten dann nach 3 Wochen ein wenig besser ist: Super! Grad so weitermachen! Wenn nicht: Hey du hast nur 3 Wochen mit meinem blöden Vorschlag vergeudet!

    Wichtig ist: Mache dein Bett zu einem Ort des Schlafens. Nicht zu einem Ort des Arbeitens, Spielens oder beschäftigens. Die Körper vieler Menschen haben verlernt, dass ein Bett bedeutet, dass der Körper schlafen soll.

    Vielleicht lachst du jetzt über mich, das ist okay. Aber ich wollt dir meine “Übung” nicht vorenthalten. Bei mir hat das nämlich super so funktioniert, vor einigen Jahren. (Vor allem der letzte Teil mit Bett=Schlafplatz und nichts anderes.

    lg katha

    • Hallo Katha :)
      Wie sage ich jetzt “Ne, blöd.” ohne dass es klingt wie ein trotziges Kleinkind? xD
      Nein… ernsthaft. In mir sträubt sich alles dagegen früher schlafen zu gehen. Ich gehe ungern um 22 Uhr ins Bett… denn eigentlich bin ich eine Nachteule. Das ist meine kreative Zeit und das hat früher ohne Depressionen auch außerordentlich gut funktioniert. Und auch jetzt funktioniert das immer mal wieder sehr gut. Ich brauche – abgesehen von den ganz miesen Zeiten – nicht viel übermäßig viel Schlaf und komme mit 6-8 Stunden gut aus. Würde ich also ab 2 Uhr durchschlafen… wären 8 – 10 Uhr total fein. Mein Problem ist einfach, dass ich in letzter Zeit ständig um 5.30 wach bin. Und danach dann nicht mehr wirklich tief einschlafe. Möglicherweise sollte ich halt dann aufstehen und einfach nicht mehr schlafen gehen?

      Ich gehe wirklich nur ins Bett um zu schlafen. Seit Monaten lese ich im Bett nicht mal mehr. Das einzige was halt läuft sind Hörspiele oder eben Domian. Meistens bekomme ich die Hälfte noch mit und dann ist vorbei… abgesehen von ganz miesen Tagen an denen ich einfach gar nicht einschlafe. Aber da weiß ich ja dann meist auch woran es liegt.

      Und warum sollte ich lachen? Es ist ja ein guter Vorschlag und funktioniert sicherlich bei vielen vielen Menschen… Ich weiß halt von mir, dass ich in der Klinik immer wahnsinnig miese Laune hatte, wenn ich um 22 Uhr schlafen sollte, obwohl ich wach war… und um 23 Uhr spätestens Licht aus… Ja… ne. Ist einfach nicht meins. *g*

  2. Hm-hm-hm… *grübelt* Ich wollte mich grade begeistert der Katha anschließen.
    Was den “normalen” Tag-Nacht-Rhythmus angeht… das tut dem Körper einfach gut. Sicher, eine Verschiebung um ein paar Stunden mag im Rahmen des Unterschieds von “Eule” und “Lerche” liegen.
    Ich kenns selbst noch aus Studien-Zeiten, dass ich grundsätzlich nachts gearbeitet, sprich gelernt habe. Das war bei mir nicht anders möglich, weil tagsüber einfach zu viel Lärm war. Nach dem Studium hat sich das aber eingependelt bei mir, gewissermaßen.

    Ich bin aus bestimmten Gründen jetzt auch noch wach, bin aber hundemüde und gebe meinem Bedürfnis gleich auch nach ;-)

    Ich will dir keinesfalls auf die Füße treten (weißt du ja ;-) ). Aber Klinik und Zuhause kann man vielleicht nicht so ganz vergleichen, was die Schlafenszeit bzw. Schlafhygiene angeht. In der Klinik MUSST du schlafen um 22/ 23 Uhr, zuhause DARFST du das. Oder du dürftest, wenn du wolltest ;-)

    Ich stimme dir zu in dem Punkt, dass die Nacht etwas Besonderes ist. Ich finde immer, die Nacht hat etwas Kreatives, Gedämpftes. Alles wird von der Dunkelheit umschlossen, verdeckt, kommt zur Ruhe. Ich bin gerne nachts wach, vor allem, wenn ich es muss ;-) Aber ich freu, freu, freu mich abends grundsätzlich wie Bolle auf mein Bett :-D

    Katha hat völlig Recht mit der Schlafhygiene und Fernseher/ sonstige elektronische Geräte.
    Aber das machst du ja schon alles genau richtig. Bett = Schlafen.

    Ich dachte bloß manchmal, wenn ich deine Beiträge gelesen habe, dass du vielleicht weniger gestresst wärst, was Ämtergänge oder Arztbesuche angeht, wenn du einen anderen Schlafrhythmus hättest. Weniger Stress ist besser für dich, dachte ich mir so.

    Hält dich denn irgendwas nachts noch wach? Manchmal sind ja Sorgen so groß, dass sie einen wachhalten (nicht: “nicht schlafen lassen”/”nicht einschlafen können” gemeint).
    Vielleicht schaust du da nochmal drauf (mit Hilfe), warum das so bei dir ist oder so sein könnte.

    Was das Klo-Gehen angeht: trinkst du vor dem Schlafengehen noch mehr als tagsüber? Verschieb vielleicht deine Trink-Rationen etwas nach vorne hin, das könnte das Problem vielleicht beheben.

    Aber genug vom Schlafen ;-) Ich will dich ja auch nicht nerven!!

    Ansonsten hört sich dein Eintrag doch toll an, vor allem der letzte Absatz :-D Gefällt mir, freut mich sehr zu lesen!!

    Liebe Grüße und guuuute Nacht :-)
    Conny

    • Also der Stress morgens bei den Terminen ist meistens eher dadurch bedingt, dass ich etwa 1-2 Stunden brauche um nach dem Aufstehen aus dem Quark zu kommen. Durch die Tibeter habe ich da aber jetzt auch schon wieder einen ganz anderen Rhythmus als noch vor zwei Wochen. Genauso wie das Frühstück. Ich habe zwar keinen frühen Termin mehr gehabt, aber ich denke das würde jetzt besser funktionieren.

      Es ist unterschiedlich. Es gibt die Tage da mag ich nicht ins Bett, weil ich nicht alleine ins Bett möchte. Es gibt Tage da bin ich hundemüde und liege im Bett und schlafe einfach nicht ein. Mittlerweile merke ich manchmal vorher wenn so ein Tag ist, dann helfe ich medikamentös nach bevor ich stundenlang wach liege. An anderen Tage denke ich mir “Ich muss noch so viel tun bevor ich schlafen gehe.”, das schiebt sich dann nach hinten und schon ist es spät. Oft ist es aber auch die von dir beschriebene Ruhe. Die Luft draußen, die gerade jetzt im Sommer einfach wunderbar ist. Der Gedanke, dass jetzt kein Telefon mehr klingeln wird und ich mit mir und meinem Vorhaben alleine bin. Naja und Domian… der hat sich über die Jahre halt irgendwie auch in mein Leben gebrannt… und es nervt mich, wenn ich ihn nachts nicht höre.

  3. Ich würd sagen: Mach dir keinen Stress. Und höre einfach auf deinen Körper. Der sagt dir schon, wann du schlafen sollst. Und wenn du doch manipulieren willst: Stell dir nen Wecker für jeden Tag um 9.00 und steh dann auf – egal wie müde und so. Dann passt sichs normalerweise irgendwann automatisch an.

    • Ja, ich stelle mir ja immer einen Wecker und schlafe schon länger nicht mehr bis Mittags. Lediglich nach so Aktionen wie gestern (Extraschicht) lasse ich das mit dem Wecker. Bin dann aber trotzdem um 7 das 1. Mal wach. *g*

  4. Hey!
    Ja klar, es gibt unterschiedliche Schlaf-Wach-Typen. Darüber braucht man gar nicht diskutieren. Worüber man diskutieren kann ist: Den Unterschied zwischen Eule und Lerche machen keine 5h aus, sondern so um die 2h. Also ich als “Zwischentyp” gehe um 22:00/23:00 ins Bett und wache irgendwo zwischen 7 und 9 auf. Mittlerweile.

    Es ist auch okay wenn du sagst: Ne find ich ne blöde Idee

    Ich habe allerdings gerade das Bedürfnis noch weiter auszuholen, auf welcher Grundlage mein Vorschlag beruht: Steinzeitmenschen. Die wo kein künstliches Licht hatten. Was machst du dann wenn es dunkel wird? Du unterhälst dich vielleicht noch mit deinem Höhlenkumpel, aber dann wird’s irgendwann doch umspannend. Weil: dunkel. Das eigentlich physiologische wäre also: Ins Bett gehen wenns dunkel wird. Alles andere ist Angewohnheit. (und das ist nicht nur meine Meinung ;) )

    Jedenfalls, worauf ich hinauswill: 2:00 ist zu spät. In einigen Schlafstudien wurde herausgefunden dass du deinen tiefsten & wichtigsten Schlaf so zwischen 3 und 4 hast. Da kommst du aber nicht hin wenn du erst um 2:00 ins Bett gehst. Von der Schlafdauer ist dein Plan sicherlich ausreichend. Aber das allein reicht halt nicht. Der Schlaf muss auch zur richtigen Zeit stattfinden (nicht umsonst steigt das Psychose-Risiko bei einem verschobenen Tag-Nacht-Rhytmus).

    Ich kenne das auch von mir: Nach dem Nachtdienst, kann ich zwar tagsüber auch 8-9 stunden schlafen, im Arsch bin ich aber trotzdem.

    (Der Tipp von Wupperwasser ist übrigens auch nicht schlecht. Dauert aber auch seine Zeit, wie alles.)

    Ich möchte übrigens damit nicht aussagen, dass du dich mehr anstrengen musst, das tust du sicherlich ausreichend den ganzen Tag. Nicht dass du mich falsch verstehst. Aber ich weiß auch wie quälend beschissener Schlaf ist.

    lg katha

    • Mhm… ja. Ich verstehe das wie gesagt schon. Ich bekomme allerdings wirklich langfristig ganz schlimme, schlechte Laune, wenn ich früh schlafen gehe. Ja, ich habe das in letzter Zeit hin und wieder gemacht. Todmüde um 23 Uhr ins Bett fallen. Aber das hat mich nachhaltig genervt. Und wirklich “besser” geschlafen habe ich auch nicht.

      Wirklich bescheiden schlafe ich ja auch nur (noch) selten. Und an den Tagen wäre die Uhrzeit wohl auch völlig irrelevant. In dem Artikel ging es ja auch darum, dass ich um 5.30 Uhr wach werde und dass ich generell – egal wie ich das verteile – im Moment zu viel zu tun habe, dass ich das Schreiben nicht organisiert bekomme.

      In der letzten Woche bin ich häufig bis zu 3 Stunden vor dem Wecker wach geworden und im Endeffekt dann auch aufgestanden. Wirklich müde war ich da aber nie. Im Gegenteil, mein Energiehaushalt hat mich im Moment ganz gern. So wie es jetzt ist könnte es meinetwegen bleiben…

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