Achterbahn.

Eigentlich bin ich ja ein Mensch der gerne den ein oder anderen Freizeitpark besucht. Ich stehe auch total auf Achterbahnen. Ich liebe sie wirklich. Ich finde auch höchst selten jemanden der genauso begeistert davon ist wie ich. Führt auch dazu, dass ich nun schon seit einiger Zeit in keinem mehr war. Ich glaube das letzte Mal mit meiner geliebten Nisi. Sie dürfte sich wahrscheinlich besser daran erinnern wann das gewesen ist.

Jedenfalls scheint mein Körper, mein Gehirn, mein Verstand oder was auch immer der Meinung zu sein, dass wir diese fehlenden Achterbahnfahrten irgendwie ausgleichen müssen. Warum also nicht durch extreme Stimmungsumschwünge?

Da arbeitet man sich 15 Klinik-Wochen lang mühsam den Anstieg hoch um dann 2 Wochen die Aussicht auf bessere Zeiten genießen zu können. Und wofür? Dafür, dass es plötzlich mit voll Karacho und absolut ohne Grund wieder ganz weit runter geht. Es ist nicht schön hier unten. Es ist sogar ziemlich düster und ehrlich gesagt hat es mir gestern Abend/Nacht durchaus Angst gemacht. Diese eine bestimmte Form von Hilflosigkeit, die man einfach niemandem wünscht. Wenn man sich „wenigstens“ dafür entscheiden könnte es zu beenden. Aber dafür bin ich einfach nicht der Typ Mensch. Also bleib ich in so Situationen zwischen diesem „nicht nach vorn und nicht nach zurück“ können stecken… und bin einfach nur fertig.
Wenn das ganze wenigstens einen Grund hätte. Eine Erklärung. Irgendeine Logik. Irgendeinen Anhaltspunkt was es ausgelöst hat. Was schief gegangen ist und wie ich es wieder ändern kann. Wo ich ansetzen muss, damit es nicht mehr vorkommt. Nicht mehr in dem Ausmaß. Nicht mehr mit dieser Gewalt. Aber hat es nicht. Es gibt absolut keinen Grund. Unmittelbar bevor es anfing hatte ich einen wunderschönen Abend mit 3 wunderbaren Menschen.

Nun haben wir bereits Tag 3 hier unten. Es wird nicht wirklich schöner und ich merke wie ich zur Anstrengung werde. Wie ich belastend werde und wie schwer es sein wird dieses Wochenende gut über die Bühne zu kriegen. Ohne dass es Spuren hinterlässt. Die Stimmung ist angespannt. Die Aufmerksamkeit die ich mir grad wünschen würde kann mir einfach kein normal sterblicher auf diesem Planeten geben. Es wäre unmenschlich das zu fordern.

Ab morgen möchte ich wieder krabbeln. Nach oben. Diesen blöden Anstieg hoch. Und vielleicht dauert es diesmal nicht so lange.

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6 thoughts on “Achterbahn.

  1. Find ich schön das du wieder regelmäßig schreibst.
    Weniger schön ist das Tief das du durchmachst.
    ich hoffe das du jetzt wieder ein bisschen Schwung holen kannst und selber die Bahn nach oben rennen kannst – ohne Wagen wenns sein muss.
    Btw- ich glaube ich bin ein ebenbürtiger Achterbahnliebhaber- lass uns mal zusammen was besuchen! =)

  2. Wenn du nochmal da unten sein solltest. Meld dich ruhig
    wirst es wahrscheinlich eh nicht tun, aber du weißt das du darfst wenn du willst (geiler satz^^)

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