Tief(kl)ang #6 – Böhse Onkelz ~ Ich mache was ich will

Die letzten Wochen sind merkwürdig. Die letzten Tage sogar überaus strange. Wer gestern mit dabei war, weiß wovon ich rede. ^^ Mein Hirn ist noch ein klein wenig verwirrt und wo das nun hinführen soll weiß ich auch nicht. Aber, wir werden es sehen, oder?

Vor ein paar Tagen – ich glaube es war Sonntag – habe ich folgendes geschrieben.

Ich wandere auf einem merkwürdigen Abgrund. Der mich so sehr reizt, aber gleichzeitig die Kraft hat mich zu zerstören. Ich bin mir sicher, dass ich daran brechen kann. Aber irgendwie… will ich es. Ich will nicht brechen, aber ich will darauf wandeln. Will diese Erfahrung mitnehmen. Will es aus.leben. Will es wissen. Wie weit ich gehen kann. Wie weit ich aushalten kann. Wo meine Grenzen liegen.

Der ganze Tag war wie im Rausch. Ich war so geladen. So aufgeladen. So losgelöst. Erlöst. Frei. Befreit. Offen. Ich hätte die Wände hochgehen können, aber es tat gut.

Nun, sehe ich das ganze Thema – welches ich im Hinterkopf hatte – nicht mehr als so dramatisch an. Ich glaube das einzige was mir Angst macht ist meine eigene Unsicherheit. Damit ist es eigentlich auch schon wieder auf alles übertragbar. Losgelöst vom ursprünglichen Thema.

Wie viel Spaß man haben kann, wenn die Angst sich – zeitweise – verflüchtigt, habe ich gestern erlebt. ^^ Der Rausch ging weiter, die Anspannung, die Entspannung, die Offenheit.

Heute Mittag, kurz nach dem Aufwachen, gab es einen Zeitpunkt an dem ich sagen konnte: „Yeah. Ich bin glücklich. So ist es gut. So hat sich das Leben anzufühlen. So soll es sein.“ Und was musste ich dafür schreckliches tun? Nichts. Nur sein wie ich wollte. Nur das tun worauf ich Lust hatte. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden was unwichtige Leute darüber denken. Ohne darüber nachzudenken ob ich mich blamieren kann. Ob man sich schämen muss. Einfach fühlen. Einfach leben. Einfach machen. Unabhängig davon wem es passt und wer sich dadurch angepisst fühlt. Es ist mein Leben. Ich entscheide.

Weil es gerade passend auch irgendwie aktuell ist: Ich mache niemandem Versprechen die ich nicht halten kann. Ich spiele mit völlig offenen Karten. Schon allein um mir Ärger zu ersparen und noch in den Spiegel sehen zu können. „Ich gehöre meinen Worten. Nur mir selbst“ So ist es. So bleibt es. Nie wieder gravierende Kompromisse.

Ich weiß es ist nicht leicht
Wenn man seine Ziele nicht erreicht
Ich kenne dein Problem
Doch wenn du wirklich lebst
Wenn du für deine Wahrheit gehst
Wenn du wirklich an dich glaubst
Bekommst du alles was du brauchst 

Ich mache was ich will
Ich tue das woran ich glaube
Ich lebe meine Wahrheit
Ich traue meinen Augen
Ich gehöre meinen Worten
Nur mir selbst
Ich mache was ich will
Ich mache das was mir gefällt

Ich rede nicht vom Geld
Sondern von dem was wirklich zählt
Nicht von kleinem Glück
Halt mich für verrückt
Doch ich weiß wovon ich rede
Ich weiß warum ich lebe
Du bist das was Du daraus machst
Und du bekommst das was Du erschaffst

Und wenn ich tausendmal verliere
Wenn ich dafür krepiere
Du machst mir keine Angst
ich tue nicht was du verlangst
ich gehöre meinen Worten
Meinen Worten meinen Liedern
Und falls du meine Sprache sprichst
Sehn wir uns wieder

 

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5 thoughts on “Tief(kl)ang #6 – Böhse Onkelz ~ Ich mache was ich will

  1. Beim Lesen – hab ich mich einfach nur sehr gefreut 🙂 – ich finde das klingt klasse – und dieses Gefühl des „losgelöst“ seins – nun ja – geht nur wenn man sich los-löst von den Vorstellungen und Ängsten, die anderen werden dich so nehmen wie du bist 🙂 – daran erkennt man wahre Freunde

    • Die anderen haben weniger Probleme damit als ich… ja 🙂

      Das erinnert mich hier gerade ja an was… Hoffentlich komm ich noch mal an meine Emails… >.< Sonst brauch ich deine Adresse noch mal 😉

  2. Pingback: Paradepower – April « Willkommen in der Svüchiatrie!

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