Tief(kl)ang # 10 – Schelmish ~ Überladen

Eines der Lieder die meine Autozeit geprägt haben. Mich gepusht hat. Mich immer noch pusht, immer wenn ich es mal brauche. Könnte man es als Skill bezeichnen? Vielleicht schon. Im Grunde kann ich es im gleichen Atemzug mit Luxuslärm – Nichts ist zu spät nennen. Es hat den gleichen Effekt auf mich. Und jetzt, wo ich hier sitze fällt mir wieder der Traum von Mittwoch ein. Der Traum der mich so aus dem Konzept gebracht hat, dass ich den gesamten Vormittag über ein Nervenbündel 1. Klasse war. Der erste Traum der wirklich eine gesamte Therapiestunde eingenommen hat und jetzt so passend erscheint. Um den Traum hier darzustellen bin ich gerade ehrlich gesagt zu müde. Das wird aber im Therapie-Artikel wohl noch Platz finden. Aber die „passenden“ Ergebnisse, die kann ich auch schon hier nennen.

„Sie sind immer nur mitgefahren. Keinen eigenen Weg gegangen. Haben sich mit anderen Dingen beschäftigt statt selbst auf den Weg zu achten. Als ihre Mutter – als Wegvorgabe – plötzlich weg gefallen ist, waren sie irritiert, orientierungslos, wussten nicht wohin.“

Den eigenen Weg finden. Damit bin ich beschäftigt seitdem die äußeren Strukturen weggefallen sind. Erst die Schulzeit, die ein Leben ja doch ziemlich einbettet. Dann das Elternhaus mit dem spontanen Umzug. Das plötzliche auf sich selbst gestellt sein. Es war einfach zu viel. Nun suche ich seit 4 Jahren den richtigen Weg. Oder, suche ich ihn immer noch?

Nein, ich habe doch schon festgestellt. Ich kenne ihn. Ich weiß was ich kann, was ich will, was ich dafür tun muss. Ich muss nur noch lernen ihn auch zu gehen. Das Richtige zur richtigen Zeit tun. Mich nicht davon abbringen lassen. Sei es durch meinen Hormonhaushalt oder durch äußere Umstände.

Mich von unnötigen Dingen befreien, die wichtigen Dinge festhalten. Meine Wege gehen. Nicht in vorgetretenen Spuren wandeln. Aber nicht zu schnell. Nicht zu viel auf einmal. Achtsam sein. Lieben. Mich. Und andere. Ich schaff das. Und ihr könnt meinen Weg begleiten.

 

Kalter Lauf – ein großer Stein
Der Dreck muss hier verborgen sein
Steh auf – werd wach – überleg – denk nach
Wäg´ ab, was dir dein Kopf offenbart

Ein Mann zieht seinen Wagen
Bis über den Rand beladen
Mit Fragen die sein Dasein prägen
Steht er zwischen steilen Wegen
Welcher führt ihn zu seinem Glück
Welcher macht ihn verrückt
Sein Wagen ist überladen
Und mit Wahnsinn bestückt
Zieh ihn raus aus dem Dreck
Schmeiß alles Schäbige weg
Behalte nur und zieh fest
Was dich am Leben lässt

Ich will mehr als Wege gehen
Mehr als nur auf Streben stehen
Ich will leben und ich bau mir meine Welt
In der ich meine Spuren trete wie es mir gefällt


Rasten – Ruhen – Pause nehmen
Liebe leben – Liebe ehren
In sich kehren – Kräfte fassen
Vieles kann er besser machen

Kalter Lauf – ein großer Stein
Der Dreck muss hier verborgen sein
Steh auf – werd wach – überleg – denk nach
Wäg´ ab was dir dein Kopf offenbart

Ein Mann zieht seinen Wagen
Seit mehr als 25 Jahren
Im Klaren sieht er die Wahrheit stehen
Er will, was ihn töten könnte aus dem Wagen treten
Zeit, die zeigt ihm was zeigt die Zeit
Und zeigt ihm dass er begreift
Die kalte Luft bildet Eis
Er hat die Kälte satt
Zieh ihn raus aus dem Dreck
Schmeiß alles Schäbige weg
Behalte nur und zieh fest
Was dich am Leben lässt

Ich will mehr als Wege gehen
Mehr als nur auf Streben stehen
Ich will leben und ich bau mir meine Welt
In der ich meine Spuren trete wie es mir gefällt

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2 thoughts on “Tief(kl)ang # 10 – Schelmish ~ Überladen

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