Geblieben.

Ich bin zu Hause geblieben. Nicht gefahren. Es hätte wohl auch wenig Sinn gemacht mit der gestrigen Stimmung eine schöne Woche anzugehen. Von dem Moment an wo ich den Entschluss gefasst hatte nicht zu fahren ging es mir besser. Trotzdem hatte ich mir den Wecker so gestellt als würd ich die Bahn nehmen wollen. Nur für den Fall der Fälle dass ich doch will. Wollte ich aber nicht.

Ich hab weiter geschlafen. Die Erschöpfung von gestern raus (zumindest versucht) und direkt nach dem Aufstehen meinen Vater angerufen. Er war überrascht, dass ich „über meinen Schatten gesprungen bin“. Morgen früh fahren wir zu Opa. Keine Ahnung wie es mir danach geht. Ich will auch gar nicht drüber nachdenken.

Nun muss ich eine ganze Woche neu planen. Irgendwie mit Aktivitäten füllen die ich bei Igi tun wollte. Ob das so funktionieren wird? Ich weiß es nicht. Ich werde auf jeden Fall einen Tag im Unperfekthaus verbringen und mich mit meinem Lernkram irgendwo einsperren. Am besten ich mach das Dienstag. Wenn es gut läuft, kann ich das Mittwoch oder Donnerstag ja direkt noch mal wiederholen.

Die viel größere Frage ist: Was mache ich nun an meinem Geburtstag? Ignoriere ich den einfach? Mache ich irgendwas? Warte ich ab ob und wann er stirbt? Feiern, wenn er genau Montag den Löffel abgibt wäre irgendwie.. nun ja. ^^ Ich habe keinen Plan… und keinen Plan haben ist nicht schön. Noch dazu wo mein Freund wohl die Zeit ohne mich mit Arbeit zugeplant hat. Und gestern, wo er noch mitten in der Nacht zu mir wollte sind alle Bahnen ausgefallen.

Höhere Macht… was hab ich dir getan? Wäre doch nur fair gewesen, dass er wenigstens bei mir sein darf.

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6 thoughts on “Geblieben.

  1. Dein Opa hat dich geliebt (und bewusst hat) – er hat sich über dich gefreut, was würde er sich wünschen für dich? Wie würde er den Geburtstag für dich gestalten?

    Nimm ihn mit – in deinen Geburtstag, lass ihn in deinen Gedanken teilhaben – und feier ihn so, wie er für DICH gut ist – so wie du deinen Opa beschreibst – hätte er das für dich gewollt.

    Ich denke fest an dich – und ihn.

    • Mein Opa reiht sich da mit allen anderen Großeltern in einer Reihe ein. Sie haben mich dieses Jahr einfach alle mal konsequent vergessen und niemand hat mir gratuliert *lach*

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