Gastartikel – Lordy

Weil er letzte Woche nicht zum Zuge kam… und weil ich gerade keine Lust habe zu schreiben… nun der Gastartikel vom Lordy =)

Über Blogger, Studenten und den alltäglichen Stress

Guten Morgen, liebe Leser. Vor einigen Tagen wurde ich von Svea gefragt, ob ich nicht ein paar Zeilen für ihren Blog verfassen mag. Und ich habe prompt „ja“ gesagt. Wer bin ich? Im Internet nennt man mich Lordy, in der wirklichen Welt Maik. Ich bin 24 Jahre alt, Student der Ruhr-Universität Bochum, wohnhaft im Ruhrgebiet, Single (wichtige Information für die weiblichen Leser *g*) und habe eine ganze Menge Hobbies und eigentlich immer was zu tun.

Worüber mag ich schreiben? Über dies und das. Und zuallererst über diese menschliche Gattung, die sich „Blogger“ schimpft. Seit 2006 bin ich nun ein Teil dieser komischen, nerdigen Gattung, die ihr Leben in einem Online-Tagebuch verbloggt und sich dabei auch noch wohl fühlt. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich damals den Weg in dieses Leben fand. Aber ich kann mich gut daran erinnern, dass es mir vom ersten Tag an ziemlich gut gefiel. 2006 habe ich noch fern der sogenannten Blogosphäre mein eigenes Süppchen gekocht, doch irgendwann habe ich gemerkt, dass es da noch mehr Menschen gibt, die ebenso schräg drauf sind wie ich. Und ich habe mich mit der Zeit eingegliedert – das Leben besteht nun einmal aus Integration und Eingliederung. Mittlerweile sind ziemlich viele Blogger ziemlich gute Bekannte, manche gar Freunde, geworden. Eine tolle Erfolgsgeschichte des Web 2.0. Interessanterweise hatte meine Wenigkeit auch ein wenig Einfluss auf das Bloggen mancher Persönlichkeiten. Die Svea kann da – so glaube ich – ein Lied von singen. Aber hören will’s wohl niemand.

Komme ich doch einfach zum nächsten Thema. Mir schwirrt im Moment einfach zu viel Zeug im Kopf herum. Lade ich das mal ab. Einfach so…

Studenten. Dieses Pack sitzt den ganzen Tag nur faul herum und gammelt vor sich hin – FALSCH! Das Leben als Student ist bei weitem anstrengender als es sich so mancher vorstellt. Wobei… man kann sicherlich auch ein sehr entspanntes Leben als Student führen, aber dann kommt man eigentlich nicht so wirklich voran. Ich bin – glaube ich – das lebendige Beispiel dafür, dass Studenten echt nicht faul sind. Ist das jetzt schon zu viel Schulterklopfen? Könnte sein, muss aber nicht! Gestern habe ich mich aber auch gefragt: „Alter, was machst du da? Und WARUM?“ Am dritten Tag der Vorlesungszeit schon 6 Bücher aus der Universitätsbibliothek ausleihen, damit ich mich auf ein Referat vorbereiten kann, dass ich Mitte Januar 2011 halte, ist irgendwie schon… komisch. Das geht schon fast zu weit. Aber naja… ich kann dagegen nichts tun. Übrigens kenne ich auch noch ein paar Exemplare, die es noch weit mehr übertreiben. Natürlich wird sich das Bild des Studenten in der Öffentlichkeit durch diese wenigen Zeilen nicht ändern, aber naja… man kann es ja mal versuchen.

Irgendwie wirkt dieser Beitrag leicht abgehakt, oder? Naja… daran ist dann wohl Komponente Nummer 3 schuld – der alltägliche Stress. Es gibt kaum einen Tag in den nächsten zwei Monaten, den ich nicht schon verplant habe. Seien es Platzhalter für Freunde, die ich unbedingt mal wieder Treffen muss, Termine für Blockveranstaltungen an der Ruhr-Uni oder Veranstaltungen, Konzerte und andere Aktivitäten, die man so macht. Da ich viele Hobbies habe, geht auch da eine Menge Zeit drauf. Und bloggen will ich ja auch möglichst viel. Mute ich mir da am Ende vielleicht zu viel zu? Als ich mit Svea ausgemacht habe, dass ich diesen Artikel hier schreibe, da waren noch über zwei Wochen Zeit. Letztendlich schreibe ich ihn nun unter einer gewaltigen Portion Zeitdruck. Und im Grunde dreht sich dieser Artikel auch irgendwie um genau dieses Thema. Zeitdruck. Wir alle kennen dieses Miststück!

„Ich habe solang ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe!“ ist einer der gängigen Sprüche unter Studenten. Der Grund liegt auf der Hand… man hat eigentlich immer so viel zu tun, dass man im Kopf alle Aufgaben genau so sortiert, dass man am Ende maximal noch zwei Tage Zeit für die Sache hat… obwohl man eigentlich schon Monate damit hätte verbringen müssen – Hausarbeiten, Referate, Gast-Artikel, Geschenke kaufen, Ordnung halten… die Liste könnte noch weitere Zeilen füllen… vielleicht habe ich ja auch gestern die 6 Bücher ausgeliehen. Weil ich endlich mal versuche von diesem Muster wegzukommen. Und dann wäre das nicht komisch, sondern echt mal was wert. Man wird abwarten… Bücher ausleihen heißt ja noch nicht Bücher lesen… drückt mir also mal die Daumen.

Der alltägliche Stress sorgt übrigens dafür, dass ich die gute Svea auch schon seit Juni nicht mehr gesehen habe. Unverantwortlich. Aber ich denke, dass wir das die nächsten Wochen mal nachholen. Ich hatte mir auch schon einen Tag im Kalender angestrichen. Vielleicht lerne ich ja bald auch ein paar Leute kennen, die jetzt gerade diesen Irrgarten der Wörter lesen. Wer den Sinn dieses Artikels findet, der darf ihn gerne behalten – oder mir per Post schicken.

Und wenn ihr gerne noch mehr von mir lesen möchtet, dann könnt ihr jeder Zeit auf meinem ganz eigenen Blog vorbeischauen. Ich würde mich freuen!

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