Blank.

Meine Nerven liegen blank. Ich konnte die Tränenflut noch gerade so in die Wohnung retten. Draußen sein war anstrengend. Alles hat mich verschreckt, alle Menschen waren zu nahm. Der Apothekerin sind die steigenden Tränen schätz ich mal trotzdem aufgefallen. Sie war nett und am liebsten hätte ich ihr erzählt wie sehr mich das alles gerade runterzieht. Dabei ist es „nur“ eine Hand. Die vermutlich nicht mal abfallen wird… Aber es bremst mich so. Es macht alles so viel anstrengender, soviel unmöglicher und ich hab es einfach satt. Ich habe es satt ständig auf irgendwas achten zu müssen. Ständig nicht zu können, wie ich will. Es lief doch gerade so gut. Aber nun hab ich schon seit einer Woche nicht mehr gelernt. Ohne Notizen  geht es halt nicht. Klar, dann tipp eben… Ja, super. Ich habe keinen Schimmer wie ich die Formeln aufs „Papier“ bekomme, mal ganz davon ab, dass ich es mir nicht leisten kann den Kram zu drucken und ihn eh noch mal abschreiben müsste. Von der Einheitlichkeit gar nicht geredet. Luxusproblem. Ich bekomme die Hand ja wieder… Irgendwann. Auch wenn ich keinen Schimmer habe wie ich bis dahin hier klar kommen soll. Haare waschen? Duschen? Kartoffeln schälen? Spülen? Wie ging das früher als ich den Arm ständig in Gips hatte… Ich hab keine Ahnung. Und jedesmal, wenn ich ihn verbinde hab ich die Panik, dass es zu stramm ist. Egal wie locker ich lasse. Eiskalt ist die Hand ja eh dauerhaft… Ich geh dann mal duschen… mit Spülhandschuh überm Verband…. vllt. bin ich ja inner Stunde tatsächlich fertig…

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