Betreuung – 2011 #10 – 17

Nachdem die Therapieberichte nun auf dem aktuellen Stand sind – welch Wunder, wenn keine Therapie stattfindet ^^ – versuche ich nun mal die Betreuungsberichte auf den momentanen Stand zu bringen. Da ich keine Ahnung habe wo ich aufgehört habe, versuche ich es diesmal… rückwärts und unabhängiger von den einzelnen Daten. Das bekomme ich glaube ich eh nicht mehr rekonstruiert.

Meine liebe D. ist im Moment im Urlaub. Ich bin neidisch, denn sie ist in der Türkei. Gut, schönes Wetter haben wir hier auch, aber das Meer fehlt hier dann doch ein wenig. Diesmal ist sie also etwas länger weg und somit hat sie mir eine Vertretung aufgedrängt. Ja, aufgedrängt. Ich hatte quasi gar keine Chance zu protestieren und wurde somit genötigt mich auf eine weitere Person einzulassen. Gut so. Ich kenne mich ja und ich hätte gesagt „geht schon“ und mir die Zeit anstrengender gemacht als nötig. Also habe ich jetzt Termine bei Herrn T. Der erste war am letzten Donnerstag (19.05.), nachdem wir dank meiner Trotteligkeit ein paar Probleme mit der Kommunikation hatten. 😀

Da war es dann eben so, dass wir uns am ohnehin schon stressigen Donnerstag (Zahnarzt, Packen, D-Dorf-Kabel-Treffen, Abfahrt zur Mama) mittendrin das erste Mal getroffen haben. Nun ja, wie ist Herr T.? Ich schätze etwa 90% von euch würden sagen, dass er aussieht wie ein typischer Sozialarbeiter. Schon etwas älter, lange graue Haare, irgendwie ein wenig abgefuckt und ein kleiner Hauch Öko ist auch noch dabei. *g * Zumindest rein optisch, denn eigentlich ist Herr T. Ein absoluter Technikfreak. Was ihn schon mal ziemlich sympathisch macht. Da sehe ich dann auch mal über das etwas gammelige Outfit hinweg. 😉

Unser erstes Treffen lief überraschend gut und ich bin irgendwie mal wieder direkt ins Plaudern geraten. Mit mir kann man wirklich gut Zeitgrenzen überschreiten. So hatte er dann vor seinem nächsten Termin auch keine Zeit mehr für eine Kippe. Sorry ^^ Da man sich ja nicht kennt sind es natürlich andere Gespräche als mit D. Gewesen. Aber generell gibt ein anderer Blickwinkel ja auch immer neue Anreize. So hab ich nicht nur erfahren, dass es eine alternative Amsterdam-Fahrt geben wird (und mich für diese angemeldet, statt für die am 1. Juni), sondern auch, dass die Tafel in Oberhausen (und in Mülheim; hab ich dann ergoogelt) völlig unbürokratisch abläuft und somit frei zugänglich ist. Das ist schon mal eine wirklich interessante Information und bietet die ein oder andere Möglichkeit. Zwar wird das mit der Bahn zu teuer und zu stressig, aber ich hab da schon ein paar Ideen.

Eine weitere gute Anregung war die Idee mit den getrennten Konten auf dem PC. Eines für die Uni und eines für den Rest. So wie ich das verstanden habe gäbe es da dann auch die Möglichkeit das Uni-Konto so beschränkt zu lassen, dass ich mich nicht mehr ablenken kann. Klingt auf jeden Fall nach einer guten Alternative zum „geben sie mir doch mal ihr Lan-Kabel“… Ähm.. nein? ^^

Der nächste Termin ist nun am Montag (23.05.) um 10 Uhr. Wieder im Büro. Zur Besprechung des Wochenplans, den ich bis dahin erstellt haben sollte. *hust * Aber selbst ohne die Besprechung geht es einfach darum, dass ich morgens früh vor die Tür gehe und auf dem Rückweg die ein oder andere Erledigung tätigen kann. So war zumindest der Plan von D. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile auch eine Terminänderung. Ich habe nicht mehr Mittwochs von 13-15 Uhr Betreuung, sondern Montags von 10 – 11 Uhr im Büro von D. Und Donnerstags ab 9.30 bei mir in der Wohnung. Den Vorschlag fand ich wirklich gut, zumal es mit dem 13 Uhr Termin ja sowieso ständig irgendwelche Probleme gegeben hat.

Der tiefere Sinn bei dem Termin am Donnerstag liegt darin, dass dieser ja für gewöhnlich mein Therapietag ist und ich mich da vorher sehr schwer tue in Gang zu kommen. Eigentlich klappt das meistens gar nicht. Es ist mehr ein „warten auf 14 Uhr“ bis ich dann „endlich“ los muss. Aus diesem Grund kommt sie nun früh zu mir, damit ich genötigt bin den Tag zu beginnen. Das hat den Donnerstag davor (12.05.) auch schon hervorragend geklappt und wir haben den Termin dazu genutzt meine Unmengen von Altpapier (wie schaff ich das eigentlich immer?!?) zu entsorgen, meinen Sitzball aufzupumpen (aber immer noch nicht genug) und Pfandflaschen zu tauschen. So ein Auto ist echt ungemein praktisch. Allein deswegen bin ich schon sehr dankbar was die Betreuung angeht.

Am Montag davor (09.05.) hatten wir auch schon den Termin bei ihr im Büro. Wirklich an den Inhalt erinnern kann ich mich aber nun nicht mehr. Es ging jedenfalls auch um den Wochenplan (der gerade schon wieder wie so ein schlechtes Gewissen über mir hängt – bildlich gesprochen nur ^^), aber wirklich zufriedengestellt hat der mich nicht und fertig geworden sind wir damit auch nicht, denke ich. Die Anregung war jedenfalls eine generell Vorlage zu entwickeln mit den festen Terminen und den Rest handschriftlich einzutragen. Um eben die Zeit am Rechner zu minimieren. Da ich „durchstreichen“ ja absolut hasse könnte das kritisch werden, wenn es mal spontane Änderungen gibt. Ja, ich weiß wie „unwichtig und nichtig“ dieses Problem jetzt klingt, aber ich habe wirklich, wirklich, wirklich ein großes Problem mit „durchstreichen“, „drüber schreiben“ und „unsauberen“ Plänen. Gerade deswegen ist aber auch die Besprechung eben dieser nötig, sonst verzettel ich mich schnell im ewigen Erstellen ohne sie dann auch zu nutzen.

Zwischen meiner Flucherei und dem Montagtermin waren noch vier weitere Termine, wenn ich das richtig sehe… Zumindest erzählt mir mein Kalender das. An einem der Termine – es war auch ein Montagmorgen – wollten wir zum Arzt in die Notfallsprechstunde. Irgendwo hab ich glaub ich erwähnt, dass der Gute genau da dann gerade selber krank war. Somit war der Termin ziemlich schnell um. An einem anderen Termin haben wir uns um die Kramkisten und Taschen in meiner Kramecke gekümmert. Ausgeräumt, sortiert, weggeworfen, reduziert. In der Ecke steht nun nicht mehr viel, das Regal hat eine Grundordnung und generell hat man die Wohnung schnell in einem Zustand der für Besucher geeignet ist. Langsam kann man zur Detailarbeit übergehen, weswegen wohl die 1 Stunde pro Woche in der Wohnung auch reichen wird und der Schwerpunkt gerade halt auf dem Wochenplan liegt. 

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2 thoughts on “Betreuung – 2011 #10 – 17

  1. Zum Ausbessern im Kalender: Klebeetiketten ind der passenden Breite oder Tippex-Rollstreifen? Das sähe wenigstens noch so halbwegs ordentlich aus.

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