Totalschaden – April, Mai, Juni…

Wann genau hab ich eigentlich angefangen die meiste Zeit meines Lebens bei Ärzten zu verbringen? Wäre das auch so, wenn ich mich früher nicht immer drum gedrückt hätte? Ich weiß es nicht… Also.. wo stehen wir?

Orthopädie:

Spritze in den rechten Ellbogen, ohne wirkliche Aussage darüber was es sein könnte. 10 Tage Diclofenac in hoher Dosis. Es ist besser, aber nicht völlig weg. 5 Wochen später gab es dann die Spritze in den linken Ellbogen. Denn, auch wenn die Belastung links nicht anstieg – da ich das Entlasten des rechten Arms längst aufgegeben habe – die Schmerzen wurden stärker. Jetzt habe ich einen Termin in der Neurologie zur Messung der Nervenleitgeschwindigeit. Verdacht auf… Karpaltunnelsyndrom? Verengung des Mittelnervkanals?!? Irgendwie sowas… Termin? 19.07. Ich hab ja endlos Zeit ^^

Zahnarzt:

„Ich habe keine Ahnung was das da auf dem Röntgenbild ist, aber es gehört nicht dahin.“ Das war übrigens der Grund für meinen mal erwähnten hysterischen Lachanfall auf dem Zahnarztstuhl. 😉 Meine Zahnwurzel hat ein eigenwilliges Wachstum gezeigt. Ungeklärt ob es sich dabei um die Folge eines Traumas (Schlag, Sturz, etc.) oder um einen genetischen Defekt handelt. Fakt ist: Das darf so nicht bleiben und die Schmerzen werden wohl nicht aufhören solange die Wurzel da ist wo sie im Moment gerade ist. „Die Wurzelspitze muss gekürzt werden, das können wir hier nicht machen. Ich überweise sie an einen Kieferchirurgen.“ Das war Ende Mai. Termin beim Chirurgen: 06.07. Ich habe ja Zeit und Schmerzen lassen sich auch einfach so ertragen. Nicht wahr? ^^

Und weil mein Zahn das genauso lustig findet wie ich, ist der letzte Woche dann erst mal auseinander gefallen. Folge? Notfall“termin“ beim Zahnarzt, gefühlt 100. Medikamentenwechsel und ein verzweifelter Zahnarzt der meinte, dass der Zahn sich doch bitte zusammenreißen solle, weil da so viel Arbeit und Mühe drin stecke. ^^ Übrigens ist die Wurzelkappung auch keine Garantie. Es ist möglich, dass der Zahn dennoch gezogen werden muss… *jubel*

Allgemeinmedizin:

Der Impfmarathon ist vorbei ich habe nun erst mal wieder Ruhe. Die Schilddrüsenwerte sind kontrolliert und für gut befunden. Tablettentherapie wird beibehalten. Meine Leberwerte sind immer noch in einem erstaunlich gutem Zustand. Sie scheint das robusteste Organ in meinem Körper zu sein. ^^ In 3 Monaten dann noch mal Kontrolle der Werte und eventuell Überweisung an einen Nuklearmediziner um zu schauen ob die Schilddrüse noch so aussieht wie sie aussehen soll. ^^

Kurze Erwähnung meines Dauertinnitus von letzter Woche. Überweisung an den HNO. Verdacht auf leichte Entzündung rechts. Nachdem dann aber einen Tag später der Zahn explodierte war der Tinnitus weg. Zusammenhang recht deutlich, oder? 😉

HNO:

Ein Vortrag über die Schädlichkeit von Wattestäbchen. Entzündung rechts festgestellt und mit Medikament versorgt. Seitdem piept es penetrant noch mehr. Löst sich das Teil eigentlich von alleine auf, oder muss ich das morgen entfernen? *grübel* Ursache wohl eindeutig das Kiefergelenk und die ver“rückte“ Wurzel. Mein Gehörgang sei in einem anatomisch einwandfreien Zustand. Wenn das nicht super ist… 😉 Einen interessanten Vortrag über Tinnitus bekommen. 

Tinnitus ist (laut ihm) niemals psychisch. „Aber, aber damals?“, denke ich.  „Ja, das muss so gewesen sein. Aus irgendeinem Grund hatten sie das Piepen im Ohr. Verspannter Nacken, Kiefergelenk verschoben, zu laute Musik. Das hat jeder Mal. Problem ist, wenn sie sich dann auf das Piepen konzentrieren. Dann ist das biologische Klingeln im Ohr irgendwann weg, aber ihre Birne so daran gewöhnt, dass sie es selbst produziert.Das ist kein psychisches, sondern ein neurologisches Problem. Aber natürlich müssen sie auch die Ursache für das Piepen beseitigen. Also die Verspannung, oder das verschobene Kiefergelenk…“ Okay… Im Moment hoffe ich also auf die OP am 06.07. Wenn die Wurzel raus ist, dann kehrt am Ohr hoffentlich auch Ruhe ein. Ruhe die ich jetzt nicht habe, denn dieser Wattestreifen im Ohr erzeugt ein permanentes, wunderschönes Piepen… „Sie dürfen sich nicht darauf konzentrieren, übertönen sie das, damit sie sich nicht dran gewöhnen. Lassen sie einfach den ganzen Tag das Radio laufen oder so…“ Ja genau… einfach nicht hinhören. Klappt super. *hust*

Gyn:

HPV-Werte sind gleichbleibend. Nicht bedrohlich, aber auch keine Entwarnung. Kontrolle in 3 Monaten und immer noch keine Symptome. *jubel* Und das ganze nach mittlerweile 6 Jahren…

Psychiatrie:

Edronax wohl erfolgreich aus geschlichen. Zumindest fühle ich mich nicht instabiler als vorher. Sorgen hat sie sich wohl dennoch gemacht, denn mein nächster Termin ist diesmal schon nach 4 Wochen (also nächste Woche). Mein Promethazin-Konsum ist gestiegen. Ich kann allerdings nicht sagen, ob das auf höhere Instabilität hindeutet, oder ob es eine achtsame Handlung ist. Ich vermeide einfach längeres im Bett herum wälzen und habe es mittlerweile auch zweimal tagsüber genommen um mich ruhig zu stellen. 

 

Hab ich nun irgendeinen wunderbaren Arzt vergessen? Ich glaube nicht… Diesen Monat hab ich auch nur noch einen regulären Termin… *jubel* (Psst, ich weiß dass es nur noch 9 Tage sind :P)

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4 thoughts on “Totalschaden – April, Mai, Juni…

  1. Es gibt so Dinge, um die beneide ich dich kein bisschen. So ein Ärztemarathon gehört dazu. Ich hoffe, das es bald weniger wird.
    Liebe Grüße,

    ein Mensch der irre Angst vor Zahnärzten hat.

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