Sprint?

Und das Leben rennt weiterhin. Wir haben Ende Juni. Das erste halbe Jahr von 2011 ist rum. In 4 Monaten habe ich schon wieder Geburtstag. In etwas mehr als 2 Monaten ist die Klausur. *panik* Ich kenne meinen Herzmann (An den Namen wirst du dich gewöhnen müssen… ^^) erst knapp 3 Monate und es kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit. So viel ist passiert in den letzten Wochen. So viel wird noch in den nächsten Wochen passieren. Möglicherweise wird es das ereignisreichste Jahr sein. Ich bin grundlegend positiv eingestellt. Aber ich habe auch Angst. Angst davor, dass das Leben an mir vorbeirennt, ich wichtiges außer Acht lasse und die Prioritäten falsch setze. Ist es richtig meine (neue) Lebensfreude jetzt so auszukosten? Muss ich nicht mehr meinen Pflichten nachkommen?

Meine Wohnung sieht nicht gut aus. Ich bin so selten zu Hause, dass ich meine Taschen meistens nur auskippe und neu packe. Wäsche wird abgenommen und im Korb gelassen. Bis ich den wieder brauche und ihn… auskippe. ^^ Ich habe also einen schönen großen Stapel mit sauberer Wäsche. Solange bis die Katzen ihn für sich entdecken. Die Mülltüten habe ich heute mit meinem Herzmann runtergebracht. Die letzten Male hatte ich immer so viel Gepäck, dass es nicht ging oder ich habe es auch mal vergessen.  Das Gefühl hier etwas tun zu müssen ist quasi dauerhaft da. Wirklich entspannend ist der Aufenthalt hier also nicht. Heute hatte ich einen plötzlichen Motivationsschub, dem ich im Endeffekt aber nicht nachgekommen bin. Einen Tag mit Herzmann im Bett verbringen war halt auch schon eine Weile geplant und lange genug nicht möglich. Und immerhin hab ich ihn 5 Tage vermisst 😉

So ist jetzt nur die Küche sauber. Na gut… „nur“… immerhin nach Ewigkeiten auch mal den Boden gewischt. Und was ich vielleicht auch nicht unerwähnt lassen sollte… die Spülmaschine ist angeschlossen und hat ihren Probedurchlauf überstanden. Also gar nicht so schlecht 😉 Allerdings ist das ganze erst mal provisorisch, denn es fehlen noch ein paar Anschlüsse um auch meine Waschmaschine in Betrieb nehmen zu können. Da ich mir aber gerade auch kein Waschmittel leisten kann… *hust*

Auch so eine Sache. Wie viel „sorgloser Umgang“ mit Geld ist in meiner Situation erlaubt? Sind neue Klamotten, die zum offensichtlich gestiegenem Selbstwertgefühl gehören, gerechtfertigt? Oder sollte ich drauf verzichten, weil ich sie mir nicht einfach so leisten kann und es damit sehr eng wird? Darf ich mir Geld leihen um die Radtour zu machen? Oder ist das irgendwie anmaßend? Ist es okay Ende August zu Igi zu fahren, obwohl ich nur weniger Tage später die Klausur schreibe? 

Die Gedanken sind da, eigentlich immer. Aber meistens dann doch im Hintergrund. Häufig denke ich mir „Ach, scheiß drauf.“  Ich werde wohl sehen was ich davon habe. Spätestens wenn ich die Klausur versiebe oder verhungere 😉

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