Einbruch.

Und auch „erwachsen sein“ hält die Episoden nicht davon ab klammheimlich aufzutauchen und einem einen über den Latz zu knallen. Aber sowas von gar nicht. Da schreibt man gerade noch davon wie toll doch alles läuft und dass sich das innere Gefühl, die innere Einstellung geändert hat… und BUMM schon haut es einen wieder um. Wobei… nein… umgehauen hat es mich jetzt nicht. Aber schon sehr sehr arg ins Straucheln gebracht. Relativ unerwartet. 

Ich brauche plötzlich wieder bis zu 4 Stunden um morgens aus dem Bett zu kommen. Unter 1,5 Stunden geht gar nichts. Ich weiß nicht ob es am  grauen Wetter liegt, an der Medikamentenreduzierung, dem späten ins Bett gehen oder an etwas ganz anderem. Fakt ist: Es nervt und belastet und irgendwie komme ich auch nicht gegen an. Lediglich die volle Blase schafft es irgendwann dann doch mal mich aus dem Bett zu holen.

Oder Termine. Die halte ich ein. Ich gerate zwar unter Zeitdruck. Massiv. Aber ich krieg die Kurve. Dennoch ist es schwer. Mein Gehirn immer etwas im Nebel und das Denken anstrengend. Kommunikation erschwert. Ich bin langsamer als sonst. Und wer mich wirklich gut kennt, der weiß dass ich wahnsinnig werde wenn andere langsam sind. Umso schwerer natürlich wenn ich es an mir merke. Wenn ich mir plötzlich nicht mehr merken kann wie D. ihren Kaffee trinkt, oder ähnliches. Nichtigkeiten, aber sie irritieren mich.

Ich bin emotional angeschlagen. Das sicherste Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Weinerlich. Ängstlich. Gerade auch was den Herzmann angeht. Denn wenn man merkt, dass das aufeinander hängen, so wie man es in seinem Urlaub geplant hatte, nicht funktioniert, dann muss man das auch erst mal kommunizieren können. Ohne Angst. Schwer. Aber mit dem wunderbarsten Mann der Welt geht das schon. *herzchenmal*

Auch wenn Menschen anstrengend sind. Auch er. Auch Freunde. Ich mag grad einfach nicht. Ich will nicht telefonieren und beantworte SMS auch eher später. Einfach weil die Kommunikation so schwer ist. Die Konzentration irgendwo jenseits von Gut und Böse. 

Und dann gibt es auch die anderen Momente. Die Scherze mit der Bäckereifachverkäuferin der neuen Bäckerei hier vorne. Und würden hier jetzt mehr Leute in meiner Gegend wohnen, dann würde ich dafür jetzt exzessiv Werbung machen. Denn bisher hat sich in dem Ladenlokal leider nichts gehalten. Und die Bäckerei erscheint mir echt gut und nett und irgendwie… individuell. Das Gequatsche mit den Supermarkt-Leuten. Die Scherze mit der anderen Kundschaft, wenn man sich in den engen Gängen immer wieder über den Haufen fährt. So etwas lockeres, angenehmes. So viel Ich.

Und ja… ich weiß es ist alles da. Es ist gerade nur mal wieder etwas neben der Spur. Es fehlt das System. Mein eigenes System. Ich erschwere mir die Dinge selbst. Schwerer als nötig. Ich bin gar nicht mehr wirklich in meiner Wohnung angekommen. Irgendwie bin ich immer noch unterwegs. In Niedersachsen. In Bayern. Mein eigener Rhythmus fehlt völlig. Und es kommt mir vor als wäre das schon ewig so. Aber ein Blick in den Kalender sagt, dass ich grad mal zwei Wochen wieder hier bin. Unglaublich.

Da wären jetzt auch noch eine Menge anderer Dinge die die Stimmung beeinflussen. Sport und Uni z.B., oder die vielen merkwürdigen, wilden Träume und natürlich auch das Zocken. Aber das sprengt dann irgendwie den Rahmen… und meine Konzentration verlässt mich auch gerade.

Aber heute… heute ist es schon nicht mehr ganz so grau. Nur noch gräulich. 😉

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