Und nun?

Schon seit einer ganzen Weile bin ich nicht zufrieden mit dem Blog. Er ist nie „fertig“ geworden. Also so wie ich „fertig“ verstehe. Die regelmäßigen Serien die ich einbringen wollte habe ich nie durchgehalten und das ärgert mich. Die Kategorien gefallen mir gar nicht mehr. Auch wollte ich einige Artikel nach-taggen. Seit August bricht es hier langsam aber sicher auch noch massiv ein. Die Artikel werden unregelmäßiger und die Frustration größer.

Und ja, es ist „nur“ ein Blog. Und es ist keine Verpflichtung. Ich bin hier niemandem was schuldig und die Besucherzahlen sind auch nicht großartig schlechter als während meiner schreibwütigen Zeit. Treue Leser sind nämlich in erster Linie eins: Wertvoll und eben… treu. Ein kurzer Einbruch reicht da natürlich nicht um diese Leser zu verscheuchen. Ein Glück.

Im Gegenteil. Ich habe das Wunder vollbracht gerade in dieser Zeit neue Kommentatoren zu bekommen. Wie ich das geschafft habe? Ich habe keinen Plan. Aber ich freue mich über jeden Kommentar und lese ihn meistens auch sofort. Aber da ich es nicht schaffe die Kommentare auch zeitnah zu beantworten fasse ich es mal kurz hier zusammen:

Vielen Dank, dass ihr hier lest und kommentiert…und an die Neuen: Ich heiße euch herzlich Willkommen! 

Ich habe so wahnsinnig viele Ideen wie es weitergehen soll. Worüber ich schreiben will. Was ich eigentlich regelmäßig machen möchte. Gerade wenn die Therapie-Artikel bald wegfallen und die Betreuungsartikel immer wieder ähnlich klingen werden. (Stibba treibt mich in den Wahnsinn, aber ich wachse dran… bla bla bla bla… oder so ähnlich ;))

Dass ich Regelmäßigkeiten brauche merke ich gerade im Moment wieder besonders stark. Denn die Überwindung zu Schreiben ist mit jedem Tag an dem ich es nicht tue größer. Fange ich dann erst mal an entstehen halbe Romane. Natürlich fällt mir das nicht nur hier beim Schreiben auf, sondern auch bei allen anderen Dingen. Denn ich bin nach wie vor raus. Einfach nicht wieder hier und bei mir angekommen. Irgendwo auf halben Weg verloren gegangen. 

Vorhin kam mir der Gedanke, dass ich mich vielleicht auch verloren habe, weil ich mich nicht mehr festhalte. Mein Leben nicht mehr festhalte. Nicht mehr schreibe. Und dass ich genau das ändern muss. Zeitnah. Denn die Zeit rennt nun mal. *seufz*

Und bevor das so rüberkommt: Mir geht es eigentlich ganz gut. Ich funktioniere nur nicht wie ich möchte 😉

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