Positiv vs. Negativ.

Schlimm, oder? Da hinterlasse ich einen eher nicht so super Artikel und verschwinde dann erst mal in der Versenkung. Ich hoffe ihr habt euch keine allzu großen Sorgen gemacht… denn mir geht es eigentlich ganz gut. Also… eigentlich geht es mir eher neutral… aber das ist jetzt ja auch nicht das Schlimmste. 😉 

Der Montag würde im Endeffekt wohl sogar zu den besseren Tagen gehören. Wenn ich denn jetzt mal versuche das alles auseinander zu nehmen.

– Morgens so gar nicht aus dem Bett gekommen

– Keine Zeit für Frühstück gehabt

– Im Wohnzimmer auch Schimmel gefunden

– In der Rheuma-Praxis kein gutes Gefühl gehabt… es war so ein ein merkwürdiges Fließband… ich konnte meine Beschwerden nicht wirklich anbringen und wurde eigentlich nur einen Fragebogen abgefragt… mal eben überall betatscht und nen halben Liter Blut durfte ich auch da lassen… Ja… toll. 

– Auf dem Weg zu meinem Vater dann a) Angst und b) schon Kopfschmerzen gehabt… 

– Generell eine sehr angeschlagene, weinerliche Stimmung… hätte beim Rheumatologen schon anfangen können…

+ Ein nie erlebtes, völlig entspanntes Treffen mit meinem Vater. Zwar floßen auch Tränen, aber es gab Zugeständnisse, zaghafte Einsicht, dass damals doch nicht alles glatt lief und überraschend wenig Druck. Kein Drängen, sondern etwas ganz unglaubliches… „Ich war immer stolz auf dich. Und ich bin es auch jetzt noch. Und ich hab dich lieb, selbst wenn du noch 25kg mehr zunimmst.“ So ganz traue ich dem Braten noch nicht 😉

+ Leckeres China-Essen auf seine Kosten, weil der Grieche Ruhetag hatte. 😀

+ Spontaner Besuch bei meiner Oma im Heim. Und es war längst nicht so schlimm wie ich es erwartet habe. Denn Fragen nach der Liebe tun nicht mehr weh, wenn es mal funktioniert. Selbst wenn sie alle 2 min fragt. 😉

+ Den alten Kratzbaum von den alten Familienkatzen mit nach Hause nehmen können. Tote Katzen brauchen den so selten… 😉

+ Erfahren, dass die alte Familienkatze operiert werden sollte…. und erst dann „aufgegeben“ wurde. Wobei aufgeben bei einer Lebenserwartet von 4-6 Wochen jetzt nicht so negativ ist.

+ Von Papa nach Hause gefahren werden… und im Flur den (finanziellen) Reichtum bekommen, den mir der Glückskeks versprochen hat 😀

Dienstag.

– viel zu lange geschlafen… 

– das nötige Frühstück irgendwie rein  zwängen müssen

– Zahnarzt. 

– Druck wegen Betreuungstermin haben…. weil meine Wohnung grausig war (Tiefpunkt!) und ich den Gedanken an den Stall stressig fand… abgesehen davon war ich auch einfach sehr unmotiviert wieder vor die Tür zu gehen… D. aber nur zu einem „Ich komme schauen… und danach fahren wir zum Stall“ überreden können.

– Sehr angespannt gewesen, weil ich nicht wusste ob ich jetzt aufräumen und „verschleiern“ soll oder ob D. das ganze Ausmaß sehen sollte.

– Dem Wunsch einfach ins Bett zu gehen für 10min nachgegeben zu haben… obwohl ich diese Art der Flucht versuche konsequent zu vermeiden

+ mit D. die Wohnung in 90min in einem fast perfekten Zustand zu befördern… wäre die Sicherung nicht raus geflogen (Spülmaschine und Staubsauger gehen nicht ^^), wäre es perfekt geworden…

+ Herzmann hier haben

+ Vom Herzmann Essen mitgebracht bekommen 😀

Mittwoch.

+ Einfach mal frei haben!

+ Frühstück mit Ilana-Brot und Ilana-Marmelade!

+ Ilana-Socken an den Füßen 😀

+ Die Katzen nutzen den Kratzbaum wie besessen!

– Dem Herzmann absagen müssen, weil ein spontanes Treffen sofort wieder Druck erzeugen würde und einfach nicht in den inneren Plan passt.

– Mail von der Hausverwaltung, dass sie vorbeikommen will. 22.12. um 18 Uhr. Ausgerechnet, wenn D. Urlaub hat und ich eigentlich um 19 Uhr schon in der Bahn sitzen soll und noch so unglaublich viel zu tun habe…

– Mich ärgern, dass ich den Termin zugesagt habe, weil mir beim Gedanken daran schon schlecht wird. Nachhaltig.

– Beim Gedanken an all das was erledigt werden muss halb durchdrehen und gar nicht mehr wissen wann ich das alles hinbekommen soll… Herzmann sehen? Schlüssel zu Lukas… wegen den Katzen… ? Wohnung in Hausverwaltungs-Zustand bringen? Flur putzen, damit sie da nix sagen kann!? Packen!?!? *seufz*

– Nicht ins Bett gehen wollen, damit gar nicht erst Donnerstag wird.

Donnerstag.

+ Mit Mama-Weckruf gut aus dem Bett gekommen…

+ Ilana-Brot und Ilana-Marmelade… und Ilana-Socken 😀

+ Wohnzimmer fertig gemacht…

– … und dabei noch mehr Schimmel gefunden… die Außenwand runter und in der Heizungsnische. :/

– Vor Angst, dass ich Mitschuld habe oder die Mitschuld zumindest vorgeworfen kriege flüchten wollen…

– Immer noch nicht wissen wie ich das mit Schlüssel und Herzmann machen soll…

– Noch nicht mal eine Packliste haben…

– Beim Treffen mit der Hausverwaltung wohl tatsächlich allein sein…

– Angst, dass sie wegen irgendwas meckert… sei es die Waschmaschine in der Küche… oder die kaputte Tapetenecke im Bad… oder die Erkenntnis, dass ich zwei Katzen habe und nicht nur eine… oder die drei Kratzer an der Tapete von Nells jungen Tagen… oder oder oder… *seufz*

 

Fortsetzung folgt…

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2 thoughts on “Positiv vs. Negativ.

  1. Zur Not ist eine Katze grad zur Urlaubsbetreuung bei dir und ich drück dolle die Daumen beim Termin (und kann es sehr gut nachvollziehen!)

    Achja – übrigens wurde dein Gutschein in Viva Pinata umgesetzt gg. Irgendwann soll ich es wohl auch bekommen.

    Und schön dass der Glückskeks recht hatte 🙂

    Ich drück dich mal kurz 🙂

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