Over(load) and out.

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich die Feiertage echt gut überstanden habe. Zumindest bis heute Nachmittag war ich der Meinung.

Jeden Tag war hier irgendwie Programm.

Freitag: Essen bei „Schwiegereltern“ von Mama (mit noch ein wenig Familienanhang)

Samstag: Essen und Bescherung mit „Schwiegereltern“ und „Stiefkindern“

Sonntag: Besuch von „Stiefkindern“ + Freundin und meinem kleinen Bruder

Montag: Kaffeetrinken bei „Schwiegereltern“ + Familienanhang, „Stiefschwester“ und kleinem Bruder

Aber ich dachte, dass ich mich ganz gut geschlagen habe. Die „Schwiegereltern“ waren nicht so sehr Oma und Opa wie ich es in Erinnerung hatte. Sowieso scheinen alle Familien unkomplizierter zu sein als meine eigene. 😉 Es war ganz angenehm und auch ziemlich schnell vorbei. Und vor allem fragt auch keiner wieso man nach einer halben Stunde schon wieder abhaut.

Mit den „Stiefgeschwistern“ habe ich am Samstag sogar das erste Mal richtige Gespräche geführt. Wenn auch die Themen nicht unbedingt so schön waren. Es war nett mal ganz normal mit ihnen zu reden und es war absolut okay, dass sie länger geblieben sind als ich dachte. Vor allem, wenn man bedenkt dass es jetzt 4 Jahre gedauert hat. ^^

Bescherung war auch gut… ich bin ganz gut davon gekommen würd ich sagen 😉

Sonntag war dann der ganze Tag sehr entspannt. Sie kamen ja erst Abends. Ich hab hier meinen eigenen privaten Lesemarathon abgehalten, weil Mama einfach zu viele Bücher hat die ich gerne lesen würde. Und alle wird sie mir kaum mitgeben. ^^ 2 habe ich durchbekommen. Eins habe ich hier noch angefangen und werde es wohl weder durchbekommen noch mitnehmen können. :/ Wir haben Qwirkle gespielt! Das hat Mama nämlich zu Weihnachten bekommen. Und es ist wirklich gut. *begeistert*

Generell saß ich halt nicht so angepisst/deprimiert rum wie die letzten Jahre. Mir ging es besser, ich war aufgeschlossener und hab mehr teilgenommen. Und Fluchtgedanken hatte ich auch nicht. ^^

Und dann kam der Montag. Aufgewacht mit Zahnschmerzen. Morgens um 6 Uhr. Super. *jubel* Tabletten gesucht, ein wenig Online gewesen, festgestellt dass die Grafikkarte vom alten Laptopschätzchen den Geist aufgibt und ein schlechtes Gewissen gehabt. Um 8 Uhr noch mal ins Bett und um halb 11 zum Frühstück geschlichen. Laune: Unterirdisch. Gelesen, ein wenig vorgebloggt, irgendwann geduscht und dann war es auch schon Zeit fürn Kaffee. Und da war es dann plötzlich alles zu viel. Ohren zu halten, Augen zu und einfach alles ausblenden. Sich ärgern, dass man nicht einfach aufstehen und gehen kann. Oder aber es könnte und einfach nicht tut. Und dann bin ich doch gegangen… und kam mir damit scheiße vor. Auf dem Rückweg versucht zu heulen… aber ohne Erfolg. Hier um 17 Uhr ins Bett gefallen und erst mal bis 20 Uhr geschlafen.

Und dann hab ich geheult, als es einen kleinen Mikrowellenunfall gab… und meiner Mama der Ton entglitten ist. Der wird nämlich schon mal schärfer (in meinem Empfinden), wenn etwas nicht so super läuft… und ich nehms dann gleich persönlich… *grmlz*

Und jetzt… jetzt wäre ich gerne schon zu Hause. Bei meinen Babys von denen ich nicht mal weiß ob es ihnen gutgeht…, weil ich es nicht mal geschafft habe nachzufragen… :/ Und ohne um 5 Uhr wieder aufzustehen. Wo ich doch noch gar nicht weiß wann ich ins Bett gehe. Weil ich natürlich nicht müde bin. Moep.

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