2011 – Teil 2 (Betreuung & Wohnung)

Es war das erste vollständig betreute Jahr. Ob es ein weiteres davon geben wird sehen wir dann in diesem Oktober. 10 Monate habe ich das Vergnügen also auf jeden Fall noch. Und da ich es bisher so noch gar nicht resümiert habe… packe ich auch die ersten 3 Monate aus 2010 noch mit in meinen Rückblick. Geschickt, ne? ^^

Was hat sich getan? 

Nun ja… D. ist pünktlicher geworden. Das ist schon mal super, nicht? *g* Aber das liegt nun mal auch einfach daran, dass sie mittlerweile mehr Überblick über ihre Zeit hat. Sie hat ja quasi mit mir mit ihrem Job angefangen. 

Wenn ich mir jetzt meine Wohnung anschaue… dann erinnere ich mich nicht mehr daran wie sie vor über einem Jahr ausgesehen hat.

Ich kann allerdings sagen, dass sich die Küchensituation massiv verbessert hat. Was nicht zuletzt an der Spülmaschine liegt. Und da kann ich dann nur noch mal erwähnen, dass D. mit ihren handwerklichen Fähigkeiten einfach sehr sehr praktisch ist 😀

Mein Wohnzimmer hat so weit ich das sehen kann endlich eine gescheite Struktur. Es ist nicht immer aufgeräumt, aber alles hat seinen Platz. Noch ausbaufähig, aber ich denke die Dinge die mich stören sehen andere gar nicht. 

In meinem Bad ist alles irgendwo verstaut. Auf dem Fußboden steht nicht mehr allzu viel herum. Da noch mal einen Dank an Frau Schaf! Ihr Geburtstagsgeschenk sortiert mir den Kleinkram 🙂

Im Flur ist leider immer noch nicht die Postkarten-Wand entstanden. Dafür hängen im Wohnzimmer mittlerweile Bilder an der Wand. Zwar nicht genug, aber sie hängen!

Das Schlafzimmer ist und bleibt mein Sorgenkind. Es ist einfach etwas wirr. Auch wenn da keine großen Kramkisten mehr herum stehen (die haben sich radikal reduziert), dann ist es dennoch nie wirklich gut aufgeräumt. Zu leicht kann man da einfach die Tür schließen. Und eigentlich ist es ja auch nicht SO wichtig. Ich halte mich ja recht wenig dort auf.

Abstellkammer und Keller sind aufgeräumt und sortiert. Wir haben mein Fahrrad reparieren lassen (und leider nur einmal genutzt), sehr viel Müll zum Recyclinghof gebracht und eine ganze Menge entrümpelt. Pfand und Pappe fahren wir regelmäßig weg. Zusammen einkaufen tun wir im Moment nur noch selten. Es funktioniert meistens auch gut alleine. Ich missbrauche sie manchmal nur für Getränke wegen ihrem Auto. 😉

Donnerstag ist (zumindest in meinem Kopf) noch der festgelegte Putztag. Der sollte dieses Jahr auch wieder mehr beachtet werden. Vermutlich sollte ich an dem Tag das Sportprogramm rauswerfen. Auf jeden Fall ein Punkt der weiter bearbeitet wird.

Der Umgang mit dem Pferd tut mir gut. Auch wenn die Termine jetzt noch nicht SO häufig waren. Ich hab auch einfach zu oft abgesagt, weil ich die Fahrt stressig finde oder weil mir der Termin „zu groß“ erscheint. Immerhin sind es mehrere Stunden die dafür drauf gehen. 14.30 – 19 Uhr bin ich etwa unterwegs. Nach wie vor soll es aber 1x die Woche stattfinden. Nach ihrem Urlaub ziehen wir das dann auch durch denke ich. Solange wie wir das mit dem Stundenkontingent hinbekommen. Durch ein paar Feiertage und ihren Urlaub gewinnen wir ja ein wenig. (Mal kurz eingeschoben: Heute war Stall-Tag und es war trotz Regen toll. Hab halt das Pferd „poliert“. Und die alte Dame hat sich gefreut mich zu sehen. Tolles Gefühl!)

Ja, die Wohnung hat eine massive Verbesserung durch gemacht. Es läuft meistens. Und wenn mal nicht, dann ist es an einem Tag wieder machbar. Maximal. 

Anzugehen sind da auf jeden Fall immer noch die Tagesstruktur, das Lernproblem und irgendeine Form von Beschäftigung. Praktikum? 1€-Job? Noch macht mir alles davon eine verdammte scheiß Angst… aber lange werde ich wohl nicht mehr drum herum kommen…

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4 thoughts on “2011 – Teil 2 (Betreuung & Wohnung)

  1. Bin stolz auf Dich, dass Du das alles so hinbekommen hast 🙂 & auch durchgezogen hast! Darf ich Dir mal ’ne doofe Frage stellen? Die Sache mit der Beschäftigung, also arbeitstechnisch.. Macht es Dir Angst, weil Du allgemein Angst davor hast, weil Du da momentan einfach nicht den Nerv drauf hast oder weil Du nicht weißt, wie Du das noch unterbringen sollst oder… Oder, oder, oder. Wovor hast Du denn genau Angst?

    • In erster Linie weiß ich nicht wie ich es unterbringen soll… und dann natürlich die Angst, dass ich scheiße baue… und den Job an sich nicht kann… aber das „nicht wissen wie ich alles schaffen soll“ überwiegt wohl… naja… und irgendwo ist sicher auch noch das ich ja eigentlich studieren will… und schon drehen wir uns im Kreis… 😉

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