Und sonst so?

Bevor ich mich wieder beim Twittern vergesse… oder sonst wo versacke… blogge ich doch heute direkt mal … morgens… ähm also nach dem Aufstehen. Womit wir auch direkt bei einem der Themen sind… zumindest über Umwege.

Ich merke gerade ganz aktuell schon wieder… wie mühsam ich es finde zu reden. Bzw. eben nicht zu reden, sondern zu schreiben. Ach, ihr wisst schon. Aber genau das meine ich… ich sage etwas… bin froh dass es scheinbar Sinn ergibt… und dann darf ich erklären wie ich es gemeint habe. Und dieses mich Erklären ist so unglaublich anstrengend. Aber sowas von. So anstrengend, dass ich keine Lust mehr habe zu kommunizieren, dabei bin ich noch keine Stunde wach. 

Ich will nicht erklären wie ich etwas gemeint habe… nicht was dahinter steckt und schon gar nicht wieso ich das für richtig halte, auch wenn es gerade mal so gar nicht Mainstream oder gesellschaftskonform ist. Ist halt so, punkt. Und dann zu erklären, dass ich meine Haltung gar nicht arrogant meine, sondern einfach nur die Nerven nicht mehr mitmachen… und so weiter und so fort. 

Meine Prioritäten generell liegen gerade bei: Aktuellen Wohnungsstand halten. Und im Prinzip hört es da dann auch schon wieder auf. Die Wohnung ist in einem guten Zustand… ich müsste mal wischen und alles wäre perfekt. Somit kann die Hausverwaltung jeder Zeit spontan auftauchen (also mit einem Tag Vorlauf bitte ^^) und ich müsste dann eben nur noch kurz den Kratzbaum wegbeamen (wohin weiß ich allerdings noch nicht) und alle schimmeligen Ecken wären leicht zugänglich. Dafür muss ich hier allerdings auch jeden Tag ein wenig Energie reinstecken… weil die Wohnung nach wie vor das Talent hat sich ganz von alleine ins Chaos zu stürzen. 😉

Auf meiner täglichen To-Do-Liste stehen neben „Fenster möglichst lange, möglichst weit aufreißen“ auch noch „Katzenklo“ und „Katzenbrunnen“ und ja es ist eigentlich überaus traurig, dass ich das aufschreiben muss…  aber so ist das nun mal… Jedenfalls funktioniert das, seitdem es jetzt aufgeschrieben wurde – zwei oder drei Tage… – und erfüllt somit seinen Zweck und alles ist gut. Die Miezen sind von so viel frei aufgeräumter Fläche etwas irritiert und die ständig offenen Fenster werden manchmal merkwürdig beäugt und manchmal auch leider viel zu genau untersucht. 

So weit geht es jedenfalls.

Meine Emotionen… sind weiterhin… nennen wir es mal.. flexibel. Häufig reicht es schon mich zu fragen wie es mir geht und ich könnte anfangen zu heulen. Abends ins Bett gehen ist auch eher unlustig. Ich bin weiterhin dauerhaft genervt und gereizt und  zunehmend egozentrisch. Für mehr fehlt einfach die Kraft. Beruhigend ist jedoch, dass ich nicht „grau“ bin. Ich freue mich. Auf viele Dinge. Aufs Haare färben… ach ja… die sind übrigens ab. 20cm weniger und glaubt mir… sie sind trotzdem noch lang. 😉 Aufs Schelmish-Konzert auf das Wochenende bei meiner Mama… auf das Auto und aufs Cachen! Auf das Rennen von meinem Bruder… auf noch mehr Auto und noch mehr Cachen. Und das alles in den nächsten 7 Tagen. Aber es gehört nicht viel dazu um diese Vorfreude wieder einzudämmen oder sie in den Hintergrund zu schieben.

Ich vermisse. Und während ich dieses „vermissen“ schreibe, sitzen die Tränen schon wieder echt locker… und eigentlich könnte man glatt drüber lachen wie schnell das doch geht. Vor allem.. weil es kein Grund ist zu weinen… denn ich werde scheinbar tatsächlich auch vermisst… und nur weil er nicht alles stehen und liegen lässt um mich zu sehen schmälert das doch eigentlich gar nichts… Alles ist gut… nur haben meine Nerven grad keine Kraft für Geduld und somit tut es in erster Linie weh… denn ihn sehen würde etwas innere Ruhe bedeuten. Aber ich habe mich damit abgefunden, dass es vermutlich noch ewig… oder auch nur 10 Tage…   dauern wird… und streng genommen ist mein Kalender ja eh randvoll. Wieso eigentlich streng genommen. Er ist voll. 

Meine Pflicht für heute… wäre jetzt noch Wäsche aufhängen. Und ich überlege ernsthaft, ob ich mir nicht tatsächlich so ein tolles Glas anlege. Und während ich das hier schreibe… schreibt er plötzlich und fragt mich ob ich heute Zeit habe… Gott, ist mir jetzt schlecht. Das passiert, wenn ein Herz in die Kehle hüpft. Und schon hab ich etwas Zeitdruck… denn.. ich muss gleich los. ^^ Heute ist der Kalender ja auch noch leer, ne? 😉

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2 thoughts on “Und sonst so?

  1. Dem vorletzten Absatz kann ich leidvoll mitepfindend zunicken.
    Den letzten Absatz find ich genail (und hätte das auch gern grad…). Genieß es 😀

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