Ziele 2011 – Reflektion.

Da es mich vorhin gepackt hat und ich mir meine Seiten vorgenommen habe um sie umzuschreiben, zu aktualisieren oder auch zu entsorgen fiel mein Blick dann auch auf folgende Seite: Ziele 2011/1

Und wenn man bedenkt, dass ich die Seite zwar erstellt habe, aber danach so gut wie nie wieder angeschaut habe, dann ist es doch beachtlich wie gut das Ergebnis eigentlich ausfällt. ^^

Kopiert habe ich jetzt mal den unveränderten Stand von irgendwann 2011. Und dann mal aktuell kommentiert.

Beruf:
– Zur Klausur antreten √
– Klausur bestehen √
– Sommersemester Lernplan im Voraus! erstellen
– Dran halten 😉

Mittlerweile bin ich auch zur zweiten Klausur angetreten und habe auch diese bestanden. Gut bestanden. An meine Lernpläne habe ich mich natürlich trotzdem nie gehalten und aktuell sieht es auch eher so aus, dass es dieses Jahr keine weitere Klausur geben wird. Aber immerhin ein kleines Stück sind wir weiter… Davon ab geht es ja auch in einer anderen Richtung weiter. Die „Joborientierung“ ist fest eingeplant und wir werden da diesen Monat auf jeden Fall noch mal vorstellig.

Gesundheit:
– Stabiler sein, bzw. von Tiefs nicht so radikal umhauen lassen. (Aufraffen.) √
– Arztbesuche nicht schleifen lassen, sondern jetzt alles durchziehen. √

Ja doch. Ich denke das läuft. Klar gibt es dann mal wieder Phasen in denen es schleift. Also gerade die Arztbesuche. Das liegt dann aber nicht unbedingt immer nur an mir. Ich versuche es… und dann ist die Kooperation da nicht so groß… oder aber Termine erst in 3 Monaten möglich. Das ist eher bescheiden, aber immerhin bin ich immer am Ball. 😉 Mittlerweile habe ich sogar die Unterlagen (Eine Seite mit Diagnosen bzw. Ausschluss derselbigen) vom Orthopäden. Werde ich mal fleißig googeln dürfen. Und Aufraffen? Ja… läuft auch. Zwar gibt es natürlich noch verdammt tiefe Tiefs… aber raus gehts da auch immer irgendwie. 😉

Beziehungen:
– Kontakte regelmäßiger/konsequenter halten/wahrnehmen. √
– Nicht vom Partner abhängig sein/fühlen.

Nun ja… Ich denke was meine freundschaftlichen Beziehungen angeht halte ich mich ganz gut. Über den Rest reden wir besser nicht. 

Finanzen/Geld:
– Mir kein Geld leihen müssen.
– Für Urlaub sparen können.

Tja. Immerhin bin ich am ab bezahlen. Es bekommen nur noch zwei Menschen Geld von mir… und wenn denn der Job erst mal da ist.. dann ist sowieso alles ganz anders. Den Urlaub hab ich mehr als nötig, drin ist er aber natürlich nicht.

Persönliche Entwicklung:
– Mehr Selbstwertgefühl.
– Sichereres Auftreten.

Wenn mir eins aufgefallen ist, dann dass die aktuelle Depression anders ist. Dass sie ihren Schwerpunkt nicht im Gefühl der Wertlosigkeit hat, sondern fast ausschließlich im Antrieb. Klar, bei meinem Ego und meinem Auftreten ist noch verdammt viel Luft nach oben… aber eine Tendenz ist da. ^^

Spiritualität:
– Ich möchte ich selbst sein.
– Ich möchte frei sein.

Ich weiß, dass Spiritualität damals als Begriff vorgegeben war. Denn die Zielsetzung erfolgte ja nach einer Therapiestunde. Dennoch finde ich den Begriff nach wie vor total bescheuert. Bin ich mehr ich selbst als früher? Bin ich freier? Ich denke ein Stück weit ja. Erstes mir dabei einfallendes Beispiel: Ich treffe Entscheidungen ohne darauf Rücksicht zu nehmen was meine Eltern davon halten… ohne mir Gedanken zu machen ob sie es okay finden. Generell kann ich mit deren Kritik besser umgehen. Und das ist schon ein sehr befreiendes Gefühl.

Es könnte weitaus schlimmer sein. Nur meine Ungeduld ist der Meinung, dass sich nach 5 Jahren Therapie da größere Fortschritte hätten zeigen sollen. Nun ja.

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10 thoughts on “Ziele 2011 – Reflektion.

  1. Sei nicht so streng mit dir (letzter Absatz) – du machst das alles gut!! Ich finde ja, dass sich das alles sehr gut liest 🙂 Bleib schön am Ball, dann kommt der Rest auch noch 😉

      • hehe danke 🙂
        ich weiß auch nicht, woher das kommt. ich bin eben anders – das mag ich an mir. ich kann (klingt vielleicht etwas arrogant) irgendwie auch stolz auf mich sein, da ich in einigen sachen weitaus mehr erfahrung habe als andere in meinem alter. dafür fehlen mir eben die „alterstypischen“ erfahrungen, wie zb. cliquen, liebe, usw. aber ich brauch das nicht unbedingt. 😀
        du bist auch anders – besonders eben. hast weitaus mehr schwierigkeiten als andere und meisterst das leben irgendwie trotzdem. ist doch cool!
        frei nach wowereit – „und das ist auch gut so“! 😀

        • Bei Cliquen hast du aber auch echt nichts verpasst. Wenn ich an meine früheren denke war das alles ein verlogener Scheißhaufen und weder mit der Clique aus der Zeit 13-16 noch aus der von 19-22 habe ich jetzt noch irgendwas zu reden. 🙂

          Das mit der Liebe wird noch kommen. Bist ja jung. Und irgendwann kommt der Mann der die OP-Tisch-Pilotin mit Sack total super findet und den eben diese auch total toll findet. Im besten Fall wird er dann Anästhesist 😀

          Nein, das ist nicht arrogant. Das ist wunderbar. Manchmal denke ich mir das ja auch. Ich bin intelligent, ich sehe gar nicht so beschissen aus, ich habe einige menschlich tolle Qualitäten. Ich bin echt toll. Und ja auch „besser“ als manch andere. Denn ich schaue auch über den Tellerrand. Ich finde ein wenig Arroganz ist gesund. Im Gegensatz zu mir trägst du das aber eben auch nach außen, während ich immer mal wieder sehr stark ins Schwanken komme was meine Überzeugung angeht, dass ich toll bin. *g*

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