Gönnen.

Kennt ihr das? Jemandem etwas von ganzem Herzen – wirklich, ernsthaft – zu gönnen und dennoch die Tränen nicht unterdrücken können.

Diesen unbändigen Kloß im Hals nicht loswerden können. Der einem fast den Atem nimmt. Obwohl man eigentlich schon wusste, dass es so ist. Oder irgendwann sein wird. Obwohl man nichts Neues, Unerwartetes erfahren hat. Es war vorauszusehen. Und ich hatte es doch eh geahnt. Hatte gespürt, dass da was ist. Und mein Gespür trifft meistens echt gut…

Nun ist der Herzmann, der Herzmann von jemand anderem. Und wird immer mein Synonym für die einzige erste gescheite, solide Beziehung in meinem Leben bleiben. Alles Gute wünsch ich dir. Von ganzem Herzen. Wirklich.

Und trotzdem heul ich erst mal ne Runde.

Advertisements

10 thoughts on “Gönnen.

  1. Verzeih, wenn ich mich täusche, aber war vielleicht noch etwas Resthoffnung da? So wie ein Fussel in der Hosentasche? So wars bei mir. Ein Sandkorngroßes Stück Hoffnung, dass da vielleicht niemand neues bei ihr ist. Deswegen die Tränen bei mir.

    • Nein. Keine Hoffnung. Das Thema war durch. Die Gewissheit, dass er weitermachen kann. Und ich erst mal noch lange, lange mit mir selbst beschäftigt sein werde bevor bei mir eine Beziehung funktioniert. Das ist es glaub ich…

  2. Das dein Beitrag so traurig endet, ist sehr schade. Das erste Gefühl was du beschreibst, kenne ich, mag ich.

    Das andere ist einfach nur schade…schade für dich!

    • Naja, es ist ja kein vor Freude weinen. Von daher mag ich es auch nicht. Der Kloß und die Tränen kamen quasi reflexartig. Waren sofort da. Auch wenn ich es wie gesagt schon seit fast 2 Wochen aus seinem Verhalten erahnt hatte…

    • Ja, ich kenne das auch noch in anderen Zusammenhängen. Z.B. wenn ich meine wirklich erfolgreichen Freunde betrachte und sehe was ich so alles nicht hin bekomme. Da freue ich mich auch wahnsinnig für sie und könnte trotzdem heulen…

  3. Das ist menschlich.
    Und ich wage zu behaupten – das kennt jeder.
    Es ist nicht schön, es tut weh und es zerreißt einen innerlich förmlich.
    Die paradoxe Anspannung löst sich dann eben in Tränchen. Und das ist auch gut so – rausspülen, was raus muss.

  4. Ich kenne das Gefühl auch nur zu gut..es ist ein Arschloch, aber zum Glück verfliegt es meist schnell wieder.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s