trnd – Produkttest – Kodak Fotobuch

In den letzten Wochen durfte ich – mal wieder – an einem trnd-Produkttest teilnehmen und habe mich darüber auch wirklich sehr gefreut. 

Leider stand das Ganze unter keinem guten Stern, denn das Paket mit den Unterlagen kam am Freitag vor der Hamburg-Reise und am Sonntag nach meiner Rückkehr ging ja Frankenstein zu Grunde. Somit waren sämtliche Fotos die ich vorher im Kopf hatte nicht mehr verfügbar und die Projektteilnahme erschien mir plötzlich unmöglich. 

Denn nicht nur die Fotos waren nicht verfügbar, ich brauchte ja auch noch einen Rechner auf dem ich die Software laufen lassen konnte… auf dem Ersatzlaptop von Ilana wäre das nicht machbar gewesen…

Zugegeben, ich war auch erst mal gelähmt und stinkig und auch ein klein wenig der Hoffnung verfallen, dass ich 1 Woche später wieder einen heilen Rechner haben würde. Mit meinen Fotos.

Immerhin hatte ich wirklich nach einer Woche wieder einen Laptop. Nur an meine Festplatte konnte ich noch nicht. Dementsprechend hatte ich immer noch keine Fotos und das Projektende rückte näher und näher. Eine Sichtung meiner Instagram-Bilder ergab, dass ich in dem Fall nur zwei Themen zur Auswahl hätte: Katzen oder Lebensmittel.

Beides war jetzt nicht so mein Plan, denn ich wollte den Gutschein für ein zwölfseitiges Fotobuch (15 x 20cm) im Wert von 9,95€, eigentlich für echte Herzensbilder nutzen. Für Bilder die ich schon längst mal gedruckt haben wollte. Und nicht „nur“ für irgendwelche Katzenschnappschüsse. Also schrieb ich die beiden Mädels an, die solche Herzensbilder noch haben mussten, denn sie waren an den entsprechenden Orten dabei und hatten eben diese Bilder auch selbst gemacht.

4 Tage vor Projektende bekam ich dann die Fotos auf die ich gewartet hatte. Bilder aus Cuxhaven, London und vom Timmendorfer Strand. 🙂 Also setzte ich mich noch am gleichen Abend hin und beschäftigte mich mit der mitgelieferten Software. Die man sich alternativ auch einfach kostenlos herunterladen kann. Sollte aber jemand Interesse haben, ich habe noch ein paar CD’s und finde diese auch ganz praktisch.

Die Software – allgemein:

Bei dem mitgelieferten Programm handelt es sich um die „KODAK Create@Home Software“.  Damit kann man nicht  nur Fotobücher verschiedener Größen erstellen, sondern auch Kalender und Grußkarten. Das gesamte Sortiment quasi.

Das Programm ist leider nicht ganz so intuitiv wie ich es mir gewünscht hätte. Manche Bearbeitungsmöglichkeiten habe ich erst sehr spät – zufällig – entdeckt. Sowieso war ich ja etwas in Zeitnot und habe mich deswegen aufs Nötigste beschränkt und nicht groß umgeschaut was noch machbar wäre. Generell scheint die Software aber viele Möglichkeiten zu bieten.

Ob es jetzt an der Software lag oder an meinem Laptop. Es hing ganz schön. Manchmal hatte ich Ladefehler. Beim Umblättern blieb ein Teil des Bildes auf der vorherigen Seite hängen,  Schaltflächen waren dann nicht sichtbar und es war mühsam. 

Auch speicherte er meinen ersten Versuch nicht ab. So dass die ersten 3 Stunden Arbeit vollständig verloren gingen und ich am nächsten Tag noch mal von vorne beginnen durfte. Ich hatte ja auch so viel Zeit. 😉

Wie gesagt, ich weiß nicht woran es lag. Entweder hatte ich eine fehlerhafte CD, die Software weißt Schwächen auf oder aber sie ist für ältere Modelle nicht erschaffen. Ich gehe von letzterem aus,  denn sie läuft einfach nicht flüssig. Das war ärgerlich und einen dritten Versuch hätte ich nicht gewagt, weil es halt mühsam war. Ich bin ja eh so unglaublich geduldig. Zum Glück hat der zweite Versuch dann auch funktioniert. 

Die Software – Fotobuch-Erstellung:

Schon vor der Bildauswahl konnte man unter verschiedenen Themen wählen. Wie gesagt, ich habe mich kaum umgesehen und mir sagte „klassisch“ am ehesten zu. Einfach völlig ohne irgendwelche Zusätze. Demnach kann ich zu dem Rest auch nichts sagen. 

Anschließend wählt man die Bilder von seiner Platte aus und positioniert diese bereits in der Reihenfolge in der man sie im Endeffekt haben möchte. Das war okay und auch später noch änderbar. Letzteres habe ich aber erst später und zufällig herausgefunden. 😉 Wie gesagt nicht ganz so intuitiv wie ich mir gewünscht hätte.

Die Bilder werden dann bereits zufällig auf den Seiten positioniert, sind aber natürlich frei verschieb- und drehbar.  

Es werden viele verschiedene Hintergründe und Farben angeboten, so dass meiner Meinung nach auch für jeden etwas dabei ist. Ich habe mich dafür entschieden für jede Reise eine eigene Hintergrundfarbe zu benutzen. Auch gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Rahmen die man um die Bildern platzieren kann. Ebenfalls für jeden etwas dabei. Jede Seite lässt sich einzeln bearbeiten und einfärben. Auch jedes Bild lässt sich einzeln bearbeiten und einrahmen. 

Zum Schluss habe ich dann – sehr sparsam – Text eingefügt. Die Handhabung sagte mir auch nicht vollständig zu. Allerdings weiß ich jetzt nicht mehr genau was ich so nervig fand. *hust* Ich glaube man hat die Position beim Klicken nicht angezeigt bekommen. Aber auch der Text war noch verschiebbar. Demnach ist meine Kritik wohl eher meinem Perfektionismus zuzuschreiben. Schriftarten wurden genauso ausreichend angeboten wie Hintergründe und Farben.

Abschließend speichert man das Projekt ab und kann das Programm schließen. Um die Datei am Fotoautomaten bei DM nutzen zu können, kann man diese auf SD und Mini-SD-Speicherkarten oder einem USB-Stick speichern. Aber auch eine gebrannte CD wäre denkbar.

Fotobuch – Der Druck:

Das fertiggestellte Projekt habe ich auf einen hier vergessenen USB-Stick gezogen. (Thomas, du kannst ihn dir gerne wieder abholen, er war mir sehr nützlich.) Mittlerweile war es Donnerstag und der Gutschein nur bis Freitag gültig. Da die Bücher an den Fotoautomaten bei DM ausgedruckt werden sollten, war ich natürlich auch ein klein wenig an die Öffnungszeiten gebunden. Und alleine an einen Automaten stellen wollte ich mich auch nicht. *hust*

Doch bei aller Planung blieb nur der Freitagabend ab 19 Uhr übrig. Also 1 Stunde Zeit. Als ich das Kätzchen vom Bahnhof geholt habe, habe ich sie direkt dort in den DM geschleppt und wollte zur Tat schreiten. Doch Pustekuchen. In diesem DM war das nicht möglich. Es ist nur in bestimmten DM-Märkten machbar, denn der Clou an diesen Büchern ist ja, dass man sie innerhalb weniger Minuten in der Hand haben soll! Leider hat mir die „Welcher Markt kann das?“ Abfrage beim 2. Mal mehr Märkte zur Verfügung gestellt als es im Endeffekt waren. Zum Glück war der betreffende jedoch nicht allzu weit vom Bahnhof entfernt und somit haben wir es trotzdem noch geschafft. 

Die Bedienung des Automaten war sehr einfach. Der Mitarbeiter informierte uns dann, dass es 20 Minuten dauern würde.  20 Minuten finde ich völlig in Ordnung. Die Zeit kann man schließlich ohne Probleme bei DM verbringen. 😉 Aber auch das Geschäft verlassen und später wiederkommen ist möglich. Davon ab hat man in diesen 20 Minuten auch noch etwas zu tun. 

Zum einen muss man das Buch mit der Auftragsbestätigung erst mal bezahlen gehen. Denn nur mit Bon bekommt man es auch ausgehändigt. Völlig legitim, da die Bücher ja ohne Alarm durch die Schleusen gehen würden.

Zum anderen muss man das eigentliche Buch erst noch auswählen. Welche Farben da zur Verfügung stehen ist vom Vorrat des Marktes abhängig. Ich hatte Glück: Ein schwarzes Exemplar war noch verfügbar. Es gab auch welche mit Eheringen drauf. ^^ Auch in der Beschaffenheit des Einbandes unterschieden sie sich. Es gab raue stoffähnliche und glatte. Mein Buch ist glatt und man sieht überraschend wenig Fingerabdrücke. 

Als wir nach etwa 20 Minuten wiederkamen war das Buch bereits gebunden und eingepackt. Und ich sehr gespannt auf das Ergebnis 🙂

Fotobuch – Das Ergebnis:

Ich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin. Die Qualität der Bilder ist super, alles ist so wie ich es abgespeichert habe und es gab keinerlei böse Überraschungen. Selbst wenn ich es hätte bezahlen müssen: Ich wäre total zufrieden. Das Buch ist sein Geld wert.

Mit knappen 10€ für 12 Seiten kann man wirklich nicht meckern. Jede weitere Seite kostet 1€. Auch die Preise für die anderen Formate sind total human. 13,95€ für 20 x 20 cm und 15,95€ für 20 x 30 cm. Bei den größeren Formaten kosten die weiteren Seiten dann allerdings 1,60€ bzw. 1,90€ 🙂

Generell finde ich die Idee ein Fotobuch noch am gleichen Tag mitnehmen zu können grandios. Denn somit ist es eine ideale Geschenkidee ohne von Lieferzeiten abhängig zu sein.  Auch von den Preisen her ist es – meiner Meinung nach – ein ideales Geschenk. Von Herzen, qualitativ total super und ohne einen in den Ruin zu stürzen. Gigantisch.

Ich werde auf jeden Fall noch häufiger Fotobücher ausdrucken. 

Und einen Auszug aus dem Ergebnis könnt ihr hier sehen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

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4 thoughts on “trnd – Produkttest – Kodak Fotobuch

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