Arbeitsscheiß.

Wieder ist ein Monat rum.

Immer wenn wir gerade das Gefühl haben es läuft gut und kann so weiter laufen und läuft besser und kann erst recht so weiter laufen ist der Monat rum und die Ernüchterung folgt.

Kurz vorm Druck soll nun eine PDF kreiert werden, die Anleiterlein sich durchliest und gegebenenfalls korrigiert. Ich persönlich war bisher ja der Meinung, dass es sich dabei eher um Formsache handelt, denn er wurde nicht müde uns mitzuteilen wie gut er unsere Arbeit findet.

Tja… von wegen. Beim Korrekturblick wollte er plötzlich meinen Artikel übers Geocaching in zwei Teile geteilt haben, weil ihm 5 Seiten zu lang für einen Artikel erscheinen. Sehe ich anders. Abgesehen davon, dass die Schriftgröße nicht wirklich klein ist, gehe ich davon aus, dass es sämtliche Euphorie verloren geht, wenn man auf den wesentlichen Teil warten muss. Generell gehe ich davon aus, dass er sich den Artikel gar nicht durchgelesen hat und davon ausgeht, dass es eine Beschreibung meiner Freizeit ist und nicht ein ziemlich allgemein gehaltener Einblick, der motivieren soll. Wenn man mal von der Einleitung absieht.

Ganz davon ab gab es in der – zu dem Zeitpunkt – 38 Seiten „dicken“ Zeitung genau zwei Artikel die mehr als 2 Seiten umfassen. Und der einzige 2-Seiter war der Bericht über den Weihnachtsmarkt. Alles andere geht gerade mal eine Seite. Aber die Artikel dann raus?

Genauso empfand er das Porträt über Peter Hartz als überflüssig. Ich persönlich fand es spannend, als es vom Kollegen vorgeschlagen wurde. Ist es nicht vielleicht interessant  zu wissen wer dafür verantwortlich ist, dass wir hier nun in einer sinnfreien Maßnahme sitzen?

Gut, die Witzeseiten waren wirklich ein wenig übertrieben viele. Zwei davon waren auch lediglich Lückenfüller. Aber auch die Kinohinweise mussten arg eingekürzt werden. Würde niemanden interessieren.

Mein Mini-Artikel über die komische Radtour wurde mal eben ein wenig entschärft und umgeschrieben und jeder Ironie beraubt.

Also umfasst die Zeitung jetzt noch 32 Seiten. Und immerhin bleibt die Auflage bei 5. Was aber völlig egal ist, denn der Drucker funktioniert nicht.  Was auch nicht wirklich geändert werden kann, denn vorher müssen irgendwelche Gutscheine und hässliche Weihnachtskarten gedruckt werden.

Ob die Zeitung dieses Jahr erscheint? Eher fraglich.

Und mal wieder bleibt das Gefühl hier eigentlich nix sinnvolles zu tun.+

Aber immerhin konnte ich Weihnachtsgeschenke kaufen. Oder so. ^^

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2 thoughts on “Arbeitsscheiß.

    • Es ist eine Maßnahme mit ner Vergütung von 1,25€ pro Stunde die unter dem Oberbegriff „Joborientierung“ läuft. Der Verein hat mehrere Abteilungen. Radwerkstatt, Holzwerkstatt, Second-Hand-Verkauf + Deko, Kreativabteilung und EDV. Ich sitze in der EDV. Aber da es nicht sonderlich viel an Daten zu verarbeiten gibt machen wir eben diese Zeitung. Damit wir überhaupt was machen. Alle paar Wochen kommt mal irgendein Auftrag „Radtour planen“ oder für die grafisch bewanderten „Gutscheine und Karten basteln“. Der Fotoknipser der auch bei uns Teilnehmer ist darf ständig irgendwelche Bilder machen (die dann nicht verwendet werden) und ein anderer bastelt an einer Website die vermutlich nie veröffentlicht wird. Der Rest schreibt an der Zeitung.

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